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Parzinger für internationalen Intendanten des Humboldtforums

Berlin (dpa/bb) - Der Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Hermann Parzinger, wünscht sich für das Humboldtforum im Nachbau des Berliner Schlosses langfristig einen Intendanten von außerhalb Europas.

Ein Intendant aus Afrika, Asien oder Südamerika wäre das sichtbarste Zeichen dafür, dass das geplante Forum dem entspreche, was Besuchern und Herkunftsgesellschaften der Sammlungen versprochen worden sei, sagte Parzinger der "Welt am Sonntag". Er selbst gehört zu den drei Gründungsintendanten. Man werde sehen, ob das Humboldt-Forum später von einer Gruppe oder nur einer Person geführt werden sollte, so Parzinger.

Das Schloss soll von Ende 2019 an mit dem Namen Humboldtforum ein Kunst- und Kulturzentrum werden. Für 590 Millionen Euro entsteht ein neues Museum mit einer barocken Originalfassade an drei Seiten. In dem Forum sollen unter anderem die außereuropäischen Sammlungen der Berliner Museen unterkommen.

Im vergangenen Juni war Richtfest für den Nachbau der Hohenzollern-Residenz gefeiert worden. Parzinger ging davon aus, dass der größte deutsche Kulturbau wie geplant fertiggestellt werden könne. Das Komplizierteste komme aber noch: Nach dem Rohbau stünden der Innenausbau, die technischen Gewerke und auch der Brandschutz an.

dpa


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