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Keith Haring, Untitled (Mural), 1986.

Keith Haring, Untitled (Mural), 1986. © Ian Langsdon

Kunst

Paris widmet Keith Haring große Retrospektive

Mit mehr als 250 Werken, darunter auch die monumentalen "Zehn Gebote", zeigt Paris eine der größten Keith Haring-Ausstellungen seit Jahren. Unter dem Titel "Keith Haring.

Paris. g. The political line" setzt das Museum für moderne Kunst der Stadt Paris den Schwerpunkt auf dem politischen Charakter seines Gesamtwerks. Mit seinem unverkennbaren Graffiti-Stil kämpfte der US-amerikanische Künstlers gegen den Kapitalismus, die Konsumgesellschaft, den Rassismus und zuletzt auch gegen Aids, an dessen Folgen er 1990 im Alter von 31 Jahren gestorben ist.

Seine Strichmännchen verfolgen sich gegenseitig, werden von Hunden gebissen und an Schlagstöcken aufgespitzt. Harings Gemälde, Zeichnungen, Skulpturen und Vasen spiegeln Terror, soziale Ungerechtigkeit und religiöse Bigotterie wider. Er bemalte als Chronist seiner Zeit Wände in Sydney, Melbourne, Rio de Janeiro, Amsterdam, Paris und Berlin am Checkpoint Charlie.

Die bis zum 18. August dauernde Ausstellung findet an zwei Orten statt, dem Museum für moderne Kunst der Stadt Paris (Musée d'art moderne de la ville de Paris), wo der Großteil der Werke gezeigt wird, und dem Kulturzentrum "Centquatre", in dem unter anderem seine Riesenskulpturen und die monumentalen "Zehn Gebote" aus dem Jahr 1985 präsentiert werden - zehn bis zu 7 Meter hohe Bilder, auf denen Haring die Bibel-Gebote auf seine Art interpretiert.

dpa


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