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AMERIKANERIN: Sopranistin Angel Joy Blue singt zum Auftakt der NDR-Spielzeit beim großen „Stars and Stripes“-Konzert.© Garz

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Konzert

NDR eröffnet Spielzeit mit „Stars and Stripes“

Als Stargast die US-amerikanische Sopranistin Angel Joy Blue, deren Name in Hannover spätestens seit ihrem Auftritt bei der Open-Air-Oper „La Bohème“ im Maschpark einen guten Klang hat (ihre Stimme hat den sowieso). Auf dem Programm die US-Komponisten Gershwin, Barber, Bernstein und Adams. Am Pult Chefdirigent Andrew Manze. Mit dem Konzertabend „Stars and Stripes“ im Kuppelsaal gönnt sich die NDR-Radiophilharmonie am 10. September wieder einen Spielzeitauftakt nach Maß - der Englishman Manze blickt nach New York und in die Rest-USA.

Hannover. Und fast scheint es, als sei die Radiophilharmonie unter diesem Chef kaum aufzuhalten. Bei 91 Prozent lag die Auslastung in der noch laufenden Spielzeit, bei Manze-Konzerten sogar bei 95 Prozent. Das macht 65 000 verkaufte Eintrittskarten bei 7000 Abonnenten - und 600 Menschen auf der Warteliste für Abonnements. „Wenn wir wollten, könnten wir alle Karten nur über Abos verkaufen“, sagte gestern Andrea Zietzsch-mann, Leiterin des Bereichs Orchester, Chor und Konzerte im NDR, bei der Vorstellung der kommenden Highlights.

Für das Orchester selbst gehören dazu Auftritte im umkämpften Klassikmarkt China und in Südkorea, beim Schleswig-Holstein-Musikfestival oder bei Harzclassix. „Aber am Ende bilden die Hausarbeiten das Herz unserer Arbeit“, so Manze. Und das bedeutet eine Fortführung all der Reihen, die der NDR in den vergangenen Jahren in Hannover etabliert hat.

So wird der „Ring A“ von Pianisten internationalen Rangs wie der Japanerin Mari Kodama, dem Schweizer Francesco Piemontesi und den Deutschen Markus Becker und Lars Vogt begleitet. Der „Ring C“, so etwas wie Manzes persönliches Klanglabor, bietet Brahms, Bruckner und Beethoven. Das Highlight von „NDR Pops“ ist eine Wiederaufnahme, nämlich des spektakulären Film-Projekts „Matrix“ unter der Leitung von Frank Strobel (November). Dem Dramatiker Shakespeare, dessen 400. Todestag dieser Tage ist, wird die Balle- film-Vertonung „Romeo und Julia“ gewidmet (1. und 2. Juni 2017).

Auch der Bildungsauftrag wird weiter gepflegt, zum Beispiel mit dem Projekt „Klassik macht Ah!“, bei dem diesmal Manze die Kunst des Dirigierens erklärt. Die Partyreihe „Phil & Chill“ wird fortgesetzt, am 25. März 2017 mit noch unbekanntem Gast (am 23. April, kommt erst mal Echo-Abräumer Joris - wir verlosen Karten (Seite  22). Und natürlich gibt es auch weiter die speziellen Abos für den Nachwuchs, das Junge und das Zwergen-Abo - „dafür haben wir eine Nachfrage wie bei den Salzburger Festspielen“, so Matthias Ilkenhans, Manager der Radiophilharmonie.

Doch bevor all das losgeht, muss die aktuelle Spielzeit erst einmal enden. Und auch das wird ein Spektakel: Nach den supererfolgreichen Klassik-Open-Airs „Tosca“ und „La Bohème“ steht am 23. Juli im Maschpark „La Traviata“ auf dem Programm - ein Fest nicht nur für Opernfans.

Der Vorverkauf für alle Veranstaltungen beginnt am Montag, dem 18. April..


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