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Das gibt zu denken: Komische Kostüme, große Bühnenbilder  und aufwendige Choreographien sind das Markenzeichen der Hamburger Elektro-Hip-Hop-Formation Deichkind.

Das gibt zu denken: Komische Kostüme, große Bühnenbilder und aufwendige Choreographien sind das Markenzeichen der Hamburger Elektro-Hip-Hop-Formation Deichkind.
 © Fotos: Schaarschmidt

Konzert

N-Joy-Starshow begeistert erneut 25 000 Fans auf Expo-Gelände

„Habt ihr Interesse mitgebracht?“, fragt Jan Delay die 25 000 Fans auf der Expo-Plaza. Und mit 50 000 ausgestreckten Armen und Jubelrufen antwortet das Publikum – sie alle hatten nicht nur Interesse, sondern haben bei der N-Joy-Starshow eine unvergessliche Party gefeiert.

Hannover.  Das herrliche Wetter half dabei kräftig mit, dass die Starshow in diesem Jahr eine besonders heiße Party werden sollte.

In der über 30 Grad warmen Nachmittagssonne brachten die beiden Mädels von Chefboss die Menge schon mal gut auf Touren: „Ihr springt jetzt alle, ist mir scheißegal, wie ihr das macht, ihr macht das!“, forderte Frontsängerin Alice Martin die Fans mit frecher Hamburger Schnauze auf – die gehorchten und feierten zu den wilden Elektrobeats wie in „Blitzlichtgewitter“ ordentlich mit.

Zumindest etwas ruhiger ging es dann beim DJ-Set von Alle Farben zu, das die Plaza mal eben in eine Open- Air-Disco verwandelte. Mit den Chart-Hits wie „She moves“ oder „Please tell Rosie“ begeisterte Alle-Farben-DJ Frans Zimmer die Fans und fragte ganz artig: „Habt ihr Lust, mit mir einen Sit-Down zu machen?“ – und die Menge hatte Lust.

International wurde der Tag anschließend mit dem französischen Act Imany. Sängerin Nadia Mladjao brachte mit ihrer kraftvollen, rauchigen Soulstimme entspanntes Festival-Feeling. Besonders freute sich das Publikum über den Nummer Eins-Hit „Don’t be so shy“ und wurde dann sogar noch von einem Queen-Cover von „Bohemian Rhapsody“ überrascht.

Die Briten von Clean Bandit betrieben bei aufkommendem kühleren Wind musikalische Fusionsküche: Klassischen Elementen fügen sie elektronische Beats hinzu und voilà, fertig war der Crossover-Genuss. Zu den Chart-Stürmern „Rockabye“, „Rather be“ oder „Symphony“ ging die Menge gut ab.

Mit dem Auftritt der Beginner folgte dann der Nostalgie-Höhepunkt. Über ein Jahrzehnt hatten die Fans auf musikalische Neuigkeiten von den Hip-Hoppern um Jan Delay warten müssen.

Doch auch heute bringen die Hamburger die Fans noch zum Kochen: „Ende der Neunziger sind immer alle gesprungen und wir würden hier gerne einen kleinen Flashback machen“, sagte Jan Delay und die Leute sprangen mit. Zu „Fäule“ oder „ Liebes Lied“ konnten dann auch die etwas entfernteren Fans mitsingen.

 

Von Janik Marx


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