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Michael Moore konnte nicht persönlich zur Berlinale kommen. Foto: Paul Buck

Michael Moore konnte nicht persönlich zur Berlinale kommen. Foto: Paul Buck

Film

Michael Moore: Güte zu Flüchtlingen bewegt Millionen

US-Regisseur Michael Moore (61) hat Deutschland in der Flüchtlingskrise ein Kompliment gemacht. "Eure Großzügigkeit und Güte gegenüber Flüchtlingen haben mich und Millionen Amerikaner bewegt", sagte Moore ("Bowling for Columbine") am Mittwochabend per Videobotschaft auf der Berlinale.

Berlin. "Und ich weiß, es gibt Probleme."

Aber der Instinkt vieler sei es zu helfen - "weitaus mehr, als wir es tun würden". Moores neuer Film "Where To Invade Next" feierte auf dem Festival in Berlin seine Europapremiere.

Er war selbst aber nicht dabei. Die Ärzte hätten ihm nach einer Lungenentzündung noch nicht erlaubt zu fliegen, sagte er im Video. Dafür sei er stolz, dass wahrscheinlich das erste Mal in der Geschichte des Festivals jemand seinen Film im Bademantel vorstelle. "Das zählt ja vielleicht auch etwas." In seinem neuen Film marschiert Moore als "Ein-Mann-Armee" mit amerikanischer Flagge in verschiedene Länder ein, um die besten Ideen von dort mit in die USA zu nehmen.

Er lobt etwa das französische Schulessen, das finnische Schulsystem und die Vergangenheitsbewältigung in Deutschland. Der Film kommt am 25. Februar in die deutschen Kinos. Moore sagte per Video zum Thema Flüchtlinge auch, die USA hätten das Problem größtenteils geschaffen. Viele seien auf der Flucht, weil sie in diese Gegenden der Welt einmarschiert seien, sie zerstört und verlassen hätten. "Ich möchte sagen als Amerikaner: Das tut mir sehr leid."

dpa


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