Navigation:

GUT BESCHÄFTIGT: Martine Dennewald gab ihren Einstand.© Judith Hartstang

|
NPInterview

Martine Dennewald, Leiterin der Theaterformen, über ihre erste Festival-Ausgabe

Am Sonntag endete das Festival Theaterformen. Die neue Künstlerische Leiterin Martine Dennewald zieht Bilanz über ihr Debüt.

6000 Besucher, eine Auslastung von 80 Prozent - wie zufrieden sind Sie mit der Zahlenbilanz der Theaterformen?

Man wünscht sich immer noch ein paar Zuschauer mehr … Aber das ist genau der Rahmen, in dem sich die Theaterformen traditionell bewegen, und damit können wir sehr zufrieden sein.

Ihre persönliche Bilanz?

Das ist ein wenig schwer zu sagen. Worüber ich mich sehr freue, dass gerade die Arbeiten, die relativ fragil sind, weil zum Beispiel wie in „Employee of the Year“ fünf kleine Mädchen auf der Bühne stehen, auf die Aufmerksamkeit und die Neugierde und den Respekt des Publikums gestoßen sind.

Wie war generell die Resonanz?

Zu mir kommen die Besucher eigentlich nur, wenn sie sehr zufrieden sind. Und die Zahl der Menschen, die mit leuchtenden Augen vor mir standen und sich in manchen Fällen eben auch selber getraut hatten, etwas zu machen, war überwältigend.

Die Zahl partizipativer Produktionen war recht hoch; außerdem haben Sie erstmals Gruppen mit je zwei Arbeiten eingeladen. Wie ging dieses Konzept auf?

Besser noch, als ich es erwartet habe. Gerade die Stücke von Künstlern, die mit zwei Produktionen vertreten waren, waren sehr gut verkauft, stießen also offenbar auf ein großes Interesse. Und das Partizipative? Gerade am letzten Wochenende war das sehr schön zu beobachten: Weil es nämlich bedeutet, dass Zuschauer sichtbar werden, fängt man an, sich wiederzuerkennen, und das ergibt eine schöne Form von Gemeinschaft.

Was würden Sie nächstes Mal anders machen?

Bei den Containern von „Still“ auf dem Opernplatz ist einmal der Strom ausgefallen, nach diesem heftigen Gewitter, weil die Leitungen nicht perfekt verlegt waren. Darauf müssten wir nächstes Mal besser achten.

Wenn das alles ist ...

Genau (lacht).

Wie geht es weiter? Mit der Planung für die Theaterformen in Braunschweig nächstes Jahr?

Ehrlich gesagt: Fast ein Drittel der Stücke für Braunschweig steht schon. Man muss lange im voraus planen. Aber jetzt mache ich erst einmal einen kleinen Urlaub.

www.theaterformen.de


Bildergalerien Alle Galerien
Anzeige
Die Bahn verspricht, pünktlicher zu werden - schafft sie das?

Alles über Hannover 96

Spielberichte, Hintergründe, Analysen - lesen Sie hier alles über Hannover 96.

Bilder des Tages

../dpa-InfoLine_rs-images/large/urn-newsml-dpa-com-20090101-140912-99-04060_large_4_3.jpg

Waschtag: Ein niederländischer Kavallerist wäscht zum «Prinsjesdag» den Schweif seines Pferdes. Foto: Martijn Beekman

zur Galerie