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00:25 20.05.2018
Feierlaune: Einfach mal ein Fass aufmachen – oder so –, um 20 Jahre Lange Nacht der Museen zu feiern. Gestern präsentierten die Macher ihr Programm in der Kestnergesellschaft, die auch dabei ist. Quelle: Foto: Katrin Kutter
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Hannover

Mal eine Nacht mit Picasso verbringen, sich auf Schatzsuche in die Urzeit begeben oder mit Taschenlampen Kunst angucken: Die 20. Nacht der Museen steigt am 9. Juni. Die Macher stellten ihr pralles Programm vor.

20 Jahre lange Nacht, 20 Museen, Kunstvereine, Galerien machen mit. In jedem Jahr sind regelmäßig mehr als 7500 Menschen auf nächtlicher Kunsttour. Das Schöne: Der Preis ist gleich geblieben, für sieben Euro (Kinder bis 14 Jahre haben freien Eintritt) geht’s ins sämtliche Häuser. Und die bieten neben Sonderausstellungen, Vorträge, Musik, Lesungen, Kurzfilme, Performances und besondere Aktionen für Kinder.

Der Klassiker und immer wieder überragend besucht sind die Führungen, hat Christina Végh im Laufe der Jahre bemerkt: „Für uns ist es etwas Besonderes, die Häuser auch einmal nachts zu öffnen“, so die Direktorin der Kestnergesellschaft. „Wir sind bestrebt, unser Portfolio in jedem Jahr ein bisschen zu erweitern“, so Kulturdezernent Harald Härke.

In diesem Jahr neu dabei ist „Feinkunst e.v.“, der junge und feine Verein, der sich nicht nur dem Vermächtnis des Künstlers Hannes Malte Mahler widmet, sondern auch Aktuelles zeigt wie zur langen Nacht die Arbeiten von Degenhard Andrulat, der seine Werke erklären wird.

Und etwas ganz Besonderes hat sich das WoK-Küchenmuseum vorgenommen. Ratatouille für die Nachtschwärmer: Satte 1000 Portionen sollen zubereitet und der Reihe nach ausgegeben werden.

Ansonsten gibt es in den großen Häusern kleine Überraschnungen und Bewährtes.

Das Landesmuseum setzt auf eine Zeitreise ins Mittelalter, mitternächtliche Mitmachaktionen und Schatzsuche in den verschiedenen Welten des Hauses.

Das Sprengel Museum macht ein Atelier auf, wo sich große Künstler an der Staffelei mit Farbe, Pinsel und Kreide austobe können. Zu später Stunde spielt ein Pianist im Calder Saal.

Das Historische Museum legt eine lange Filmnacht unter dem bezeichnenden Titel „Typisch Hannover“ auf – und natürlich gibt es reichlich Infos über die Neuausrichtung des Museums, das zur Zeit die Dauerausstellung geschlossen hat – eine Möglichkeit, das Haus einmal leer kennenzulernen.

Das Museum August Kestner legt natürlich wieder seinen Hit auf, die nächtliche Taschenlampenführung. Ansonsten gibt es zur Kommunikationsausstellung mehrmals einen Lehrgang in Gebärdensprache.

Und wer das alles geschafft hat, darf feiern: Im Künstlerhaus steigt ab 23 Uhr die große Abschlussfeier.

Von Henning Queren

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