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Daniel Hug hat die Art Cologne wieder flott gemacht.

Daniel Hug hat die Art Cologne wieder flott gemacht. © Oliver Berg

Kunst

Kunstmesse Art Cologne glänzt wieder

Die größte deutsche Kunstmesse, die Art Cologne, hat am Donnerstag für geladene Gäste geöffnet. Von Freitag bis Montag können dann alle Kunstinteressierten das Angebot der mehr als 200 Aussteller aus 25 Ländern begutachten.

Köln. Gezeigt werden Werke zeitgenössischer Künstler und der klassischen Moderne. Das preiswerteste Werk - eine bemalte CD - kostet 20 Euro, das teuerste - ein Gemälde von Ernst Ludwig Kirchner - 3,75 Millionen Euro.

"Nicht ohne Stolz können wir heute sagen, dass wir die hohe Qualität des Vorjahres noch einmal steigern konnten", sagte Art-Cologne-Direktor Daniel Hug. Das traditionell große Interesse an zeitgenössischer Kunst in Deutschland, die rheinische Sammlerszene und die Nähe zu den Benelux-Ländern machten Köln zu einem der bedeutendsten Kunsthandelsplätze weltweit.

Die 1967 von Kölner Galeristen gegründete Art Cologne ist die älteste Kunstmesse der Welt. Nach einer Krise hat sie sich seit 2008 unter Führung des Amerikaners Hug (44) wieder erholt und steht heute glänzend da. Viele der wichtigsten Galerien der Welt sind vertreten. Im vergangenen Jahr zog die Messe 60 000 Besucher an. Dass die Art Cologne wieder so erfolgreich ist, hat auch damit zu tun, dass es die wichtigste deutsche Kunststadt Berlin nicht geschafft hat, eine überzeugende Alternative aufzubauen. Stattdessen sind 30 Berliner Galerien in Köln mit dabei. "Der größte Block kommt aus Berlin", sagte Hug.

In diesem Jahr ist die Art Cologne auf Wunsch der Galeristen einen Tag kürzer. Außerdem hat Daniel Hug sie näher ans Wochenende gerückt. Dies hat nach seinen Angaben dazu geführt, dass viele Top-Sammler nun mehrere Tage in Köln bleiben.

Die Messe wird von mehreren gerade eröffneten Ausstellungen in Kölner Museen und der Verleihung des Wolfgang-Hahn-Preises flankiert. Die mit 100 000 Euro dotierte Auszeichnung geht in diesem Jahr an die amerikanische Performance-Künstlerin Andrea Fraser.

dpa


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