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Kommentar

Kunstfestspiele: Tolles Programm macht neugierig

Ein knallbunter Blumenstrauß, pralle Früchte, strahlende Farben, das Logo sagt schon alles: Die Kunstfestspiele setzen auf einen Neuanfang.

Das Programm und das Team, das Intendant Ingo Metzmacher gestern präsentierte, machen wirklich neugierig. Und lassen hoffen. Auf gute Konzerte und auf hohe künstlerische Qualität - die es vorher auch schon gab, die aber nicht die nötige Resonanz fanden. Das soll anders werden. Die Kunstfestspiele zielen schon gleich ab diesem Jahr auch auf das überregionale Festspielpublikum.

Das man nur bekommen kann, wenn man etwas zu bieten hat. Uraufführungen, nie gesehene Sachen, Kunst, die fasziniert. Ist alles dabei - erstaunlich, in welch kurzer Zeit ein solches Programm gestemmt wurde. Klar, Luft nach oben ist immer, aber damit kann man erst mal richtig zufrieden sein und sich darauf freuen.

Schön, dass auch das Wort Fest der Kunst-Fest-Spiele wieder etwas ernster genommen wird. Die Idee, ein Spiegelzelt aufzubauen, damit sich echte Festspielatmosphäre einstellt, ist schon gut. Mal sehen, wie es ankommt. Das Programm ist und bleibt anspruchsvoll. Leicht konsumierbare Häppchen sind hier nicht zu haben. Aber dafür hat man einen solchen Intendanten ja auch nicht geholt.

Ingo Metzmacher und sein Dramaturg Stephan Buchberger haben auch deutlich die Befürchtung widerlegt, dass Herrenhausen keine große Rolle mehr spielen wird - weil man in die Konzertsäle der Stadt geht: Der Garten wird zum Klingen gebracht. Und auch das Gartentheater mit seinen goldenen Figuren bekommt einen großen Auftritt - durch einen Maori-Künstler, der dafür extra aus Neuseeland anreist. Wenn sich das nicht goldig anhört.


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