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Der Regisseur Klaus Lemke kommt zur Eröffnung des Filmfest München.

Der Regisseur Klaus Lemke kommt zur Eröffnung des Filmfest München. © Tobias Hase

Film

Komödie "Toni Erdmann" eröffnet Filmfest München

In München ist in den kommenden Tagen wieder alles Kino: Das Filmfest hat begonnen und zeigt bis 2. Juli mehr als 200 Filme. Außerdem gibt es viele Partys und Empfänge. Kabarettist Harry G hat deshalb zum tieferen Sinn des Festivals seine ganz eigene Meinung.

München. Film ab: In München ist das 34. Filmfest eröffnet worden. Den Auftakt machte die Tragikkomödie "Toni Erdmann" von Maren Ade. Sandra Hüller und Peter Simonischek spielen darin Tochter und Vater, die eine komplizierte Beziehung zueinander haben.

Nach der Vorführung gab es einen Empfang im Nobelhotel. Allerdings mussten die Gäste zuvor einiges einstecken, schließlich teilte der Kabarettist Harry G als Moderator kräftig aus. Warum überhaupt dieses Festival? "Der einzige Sinn von dem Festl ist sehen und gesehen werden, mehr nicht", resümierte er.

Unter den Gästen war Oscar-Preisträgerin Ellen Burstyn, bekannt aus Filmen wie "Alice lebt hier nicht mehr" und "Der Exorzist". Das Filmfest ehrt die 83-Jährige am Montag mit dem CineMerit-Award für ihr Lebenswerk.

Der bei den Filmfestspielen in Cannes hochgelobte Streifen "Toni Erdmann" ist der Auftakt für ein vielfältiges Programm. Bis zum 2. Juli laufen mehr als 200 Filme aus aller Welt, Komödien und Dramen ebenso wie Dokumentarfilme, Fernsehfilme, Krimis und Serien. Parallel dazu läuft das Kinderfilmfest, das am Freitag mit dem deutsch-rumänischen Abenteuerstreifen "Nellys Abenteuer" startet.

Bayerns Medienministerin Ilse Aigner (CSU) äußerte Vorfreude: Das wichtigste sei bei Kino und Fernsehen die Leidenschaft. "Wer nicht für seine Geschichten brennt, sollte keine Filme machen", sagte sie. Das Filmfest sieht sich als Publikumsfestival, das den Zuschauern die Begegnung mit Filmemachern und Schauspielern ermöglichen will, die ihre Filme persönlich vorstellen. Außerdem werden zahlreiche Preise verliehen, darunter der Förderpreis Neues Deutsches Kino oder der Friedenspreis des Deutschen Films.

dpa


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