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SCHLANGENFRAU: Kontorsionistin Emmaline Piatt verbiegt sich auf dem Jahrmarktskarussell fürs gleichnamige Wintervarieté.© Behrens

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Theater

Im Wintervarieté gehts rund. Die 12. Auflage heißt "Karussell"

Da bahnt sich ein ganz schöner Rummel an: „Karussell“ ist das zwölfte Wintervarieté betitelt, das vom 28. November 2015 bis zum 17. Januar 2016 erneut in der Orangerie in Herrenhausen zu bestaunen ist.

Hannover. Passend zum Titel rührten gestern die Macher, GOP-Direktor Dennis Bohnecke und Harald Böhlmann vom „Kleinen Fest“, beim Oktoberfest auf dem Schützenplatz die Werbetrommel für „den Start in den Winter, den Start in das Hochgeschäft des Varietés“, wie Bohnecke feststellte.

Auf einem vom Fahrgeschäftbetreiber Armbrecht eigens aufgestellten Karussell sowie auf der Autoscooter-Fläche servierten die neun überwiegend aus Kanada stammenden „Karussell“-Künstler und -Artisten um ihren Chef Philippe Trepaniér Häppchen ihres Könnens - und ja, die Produktion verspricht tatsächlich „ironisch, überdreht, kunstvoll“ zu werden.

Die sieben Männer und zwei Frauen arbeiten größtenteils schon lange zusammen, sie lernten sich an der Nationalen Zirkussschule in Montreal kennen. Werner Buss, Künstlerischer Direktor des GOP, sah und engagierte sie auf der Stelle. „Das ist eine Familie“ konstatierte Ralf Zimmermann, Buss’ Stellvertreter.

Festzuhalten nach dem ersten Augenschein: War „PlüFoli“, die Show des vergangenen Jahres, warmherzig wahnsinnig, so wird es in der neuen Auflage saukomisch irrwitzig. „Im vergangenen Jahr haben wir eine Fantasiewelt geschaffen, das ist in diesem Jahr anders: ‚Karussell „ist echt. Die sind wirklich so, die sind überdreht“, kommentierte Zimmermann den Kurzauftritt und kündigte große Gefühle an: „Es ist faszinierend zu erleben, was Karussell auslöst.“

Die Abende in der Orangerie könnten also eine runde Sache werden, und das nicht nur deshalb, weil in der Mitte der Orangerie erstmals eine runde Bühne von acht Metern Durchmessern platziert wird. Was bedeutet: Die Zuschauer sind nicht nur nahe dran an der Bühne, sondern sehen jeweils auch die andere Hälfte des Publikums - und haben damit zugleich die Perspektive der Artisten: „Das wird ein ganz neues Seh- und Bühnengefühl“, freute sich Alexander Forchert, GOP-Leiter Gastspiele und Events, „das wird jeden Stammgast aus den Socken hauen“.

60 Shows

Vom 21. November an laufen in der Orangerie Vorpremieren für Sponsoren, Unterstützer und Partner. Am 27. November steigt die Gala-Premiere für geladene Gäste.

In diesem Jahr wird es nur 60 Shows (2014: 70) geben. Durch die runde Bühne erhöht sich aber das Sitzplatzangebot von 431 auf 531 Plätze.

Tickets kosten zwischen 20 und 45 Euro, ermäßigt zwischen 15 und 20 Euro. Kinder bis 14 Jahre zahlen 15 Euro

Tickets gibts im GOP, unter der Hotline 0511/30 18 67 10 oder im Künstlerhaus, Sopienstraße 2. Online unter variete.de vvk.kuenstlerhaus.de


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