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Laut und gut: Jake Luhrs, Frontmann von August Burns Red, im Capitol. Foto: Ditfurth

Beartooth, Silverstein und August Burns Red

Im Capitol gibt es die volle Härte

Wenn Beartooth, Silverstein und August Burns Red live im Capitol auftreten, ist eines garantiert: Ein wahres Fest der harten Musik. Wir waren für euch dabei.

Hannover. Keine Gefangenen. Die Jungs von Beartooth kommen auf die Bühne des Capitols gestürmt, als würde es backstage brennen. Die erste von drei Bands des Abends spielt auch drauflos, als ob es kein Morgen gäbe. Lautstärke rauf und ab dafür. Ein paar Fans tragen schon passende Shirts, obwohl die US-amerikanische Metalcore-Band erst 2014 ihr Debütalbum veröffentlicht hat. Das ist wohl ihrer Energie geschuldet.

Die zweite Band ist Silverstein, die etwas melodiöser ist als ihre Kollegen und bereits seit 2000 Musik macht. Eine größere Fan-Base versammelt sich vor der Bühne, und bei ihrem größten Hit „My Heroine“ ist der Gesang von Frontmann Shane Told dank des grölenden, 750 Mann starken Publikums fast nicht mehr zu hören. Dass Beartooth und Silverstein eigentlich nur die Vorbands für den Haupt-Act August Burns Red sein sollen, kann man zu diesem Zeitpunkt nur an dem riesigen Banner im Hintergrund festmachen.

Als die Hauptattraktion dann aber ihren ersten Song spielt, versteht man die Dramaturgie: Die allerhärteste Band kommt ganz zum Schluss. Sie bringt mit ihrer Mischung aus abgrundtiefem Brüllen, Kopfstimmengekreische und glasklarer Musik das Publikum in eine fast schon unmenschliche Stimmung. Die massive Statur des Sängers ist vermutlich die Voraussetzung für eine solch starke Leistung. Ein Tier. Und ein wahres Fest der harten Musik. hee


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