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Heiß, heißer: Mit einem Biss in die Chili-Schote macht Tänzerin Giada Zanotti vom Ballettensemble Lust auf den Opernball.

Heiß, heißer: Mit einem Biss in die Chili-Schote macht Tänzerin Giada Zanotti vom Ballettensemble Lust auf den Opernball.

Staatsoper Hannover stellt Programm vor

Heiße Nächte beim Opernball

Karibik-Feeling, Tanzen wie im Vulkan: Der kommende Opernball verspricht mit seinem Motto „Heiße Nächte“.

Hannover. Da steht man dann vor der Frage, Hawaiihemd oder Smoking oder beides ... Der kommende Opernball will seine Betriebstemperatur beträchtlich steigern und hat sich als Motto „Heiße Nächte“ (23./24. Februar) gegeben. Die Oper präsentierte Programm und Ausstattung.

Opernintendant Michael Klügl denkt bei dem Motto an „Vulkanausbrüche, Hot Pants und Chili-Schoten“. Das gesamte Opernhaus wird auch dank der hauseigenen Werkstätten und Bühnenbildner komplett auf das Thema eingestimmt. Über einer Seitenbühne wird ein karibischer Sternenhimmel eingezogen, die andere wird von einer Dschungellandschaft dominiert.

Die Hauptbühne wird von 50er-Jahre-Farben, von Swing, Twist, Glamour und Glitter bestimmt, so Ball-Ausstatterin Anja-Katharina Lütgens. Als besonderen Gag wird es auch eine Sauna geben, die den Blick frei gibt auf nachempfundene Polarlichter. Die Sauna ist allerdings nicht in Betrieb, die Hitze bringen dann schon die Ballgäste mit

Die mit heißen Klängen unterhalten werden. In der Mitternachtsshow wird das südafrikanische Stimmwunder Nomfusi (sang schon für die Fußball-WM 2010) auftreten. Im Marschnersaal wird die Steeldrum-Band Karibik Tropical einheizen. Auch die Eröffnungsshow wird entsprechend temperiert mit „I wanna be loved by you“ aus dem Film „Manche mögens heiß“. Zur Einstimmung der Ballgäste hat die Oper den Feuerkünstler Jeremy für eine Show auf dem Opernplatz engagiert.

6000 Arbeitstunden stecken in der Ausstattung des Opernballes, hat Sponsor Uwe Klingenberg ausgerechnet, und das lohnt sich. „Ich bin weltweit in Sachen Events unterwegs“, so der Design-Möbel-Unternehmer, „und das, was in Hannover geleistet wird, ist einmalig.“

Das betrifft auch das Preis-Leistungsverhältnis, so der Opernintendant. „Wir wollen mit unseren Preisen in einem akzeptablen Bereich bleiben, damit sich die Teilnahme jeder leisten kann.“ Auch das mache den Opernball zum „demokratischsten seiner Art“.

Das sei nur möglich dank der vielen Sponsoren (unter anderem Audi und Klingenberg sowie TVN Group, Wempe, Mediengruppe Madsack, Tanzschule Bothe, Blumen Duda ...), so Ball-Unterstützer Klaus E. Goehrmann: „Ich rate Unternehmen immer, ihre Kunden zum Opernball einzuladen – damit man sieht, was in Hannover los ist.

Die Flanierkarte liegt für den Freitag bei 111 und für Samstag bei 140 Euro. Für Menschen bis 29 Jahre kostet das Ticket 49/55 Euro, eine Karte mit festem Sitzplatz im Rang 144/175 Euro. Tickets gibt es unter anderem in den NP-Ticketshops.

Von Henning Queren


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