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ZIRKUS: „LaLuna“ heißt das Programm im GOP – mit Jongleuren, Artisten am Drahtseil, Clowns und mehr.

ZIRKUS: „La Luna“ heißt das Programm im GOP – mit Jongleuren, Artisten am Drahtseil, Clowns und mehr.© Katrin Ribbe

Kultur

Hannover: Vorverkauf für Nacht der Theater startet

Eine Nacht, 24 Bühnen und ein Jubiläum. Die Lange Nacht der Theater in Hannover geht am 28. Mai 2016 in die 15. Runde. Wenn sich um 18 Uhr der erste Vorhang gehoben hat, können die Besucher der Theaternacht aus 125 Vorstellungen wählen und einen Einblick in die Bühnenvielfalt von Hannover bekommen.

Hannover. Neben dem Staatstheater sind auch noch viele freie Theater der Stadt wie die Commedia Futura oder die Compagnie Fredeweß mit dabei. Kulturdezernent Harald Härke bezeichnet die Nacht stolz als ein „Kulturformat, das man nicht missen möchte“. Er freut sich, dass diese Veranstaltung es bis zu solch einem Jubiläum geschafft hat.

Auf die Frage, wie er den Abend gestalten würde, empfahl er: „Ich würde mir die unbekannten Stücke ansehen, die nicht von städtischen Ensembles präsentiert werden, um eine möglichst große Bandbreite abgreifen zu können.“

Die Auswahl der Veranstaltungen ist tatsächlich sehr breit gefächert. In der Faust gibt es Improvisationstheater, während im Ballhof Zwei die Oper „Der gestiefelte Kater“ gespielt wird. Ganz klassisch geht es natürlich auch: zum Beispiel bei „Der Traumgörge“ von Alexander Zemlinsky im Opernhaus. Nicht allzu Klassisches zeigt das Kindertheaterhaus in der Kestnerstraße: „Die Geschriebenen oder der Dunkelblätterwald“. Ein Stück, das unter anderem von der gefeierten Feuilletonistin Ronja von Rönne („Wir kommen“) mitgeschrieben wurde.

„,Lange Nacht der Unterhaltung‘ könnte man das Ganze auch nennen“, findet Tanja Schulz vom Staatstheater. Angesichts all der Projekte, die keine Theaterstücke sind, wie zum Beispiel die verschiedenen Führungen durch die Werkstätten des Staatstheaters, oder eines Dirigierunterrichts des Kapellmeisters der Staatsoper eine angemessene Einschätzung. Ihr Favorit ist Arthur Millers „Tod eines Handlungsreisenden“ im Theater in der List. Zum ersten Mal ist in diesem Jahr Desimos Spezial-Club dabei. Hannovers zauberhafter Entertainer lässt im Lindener Apollo-Kino Musik-Kabarettist Sebastian Krämer („Deutschlehrer“) auf einen Überraschungsgast stoßen.

Eine Premiere in diesem Jahr sind auch die vier Food-Trucks, die im Innenhof des Schauspielhauses Hannover aufgestellt sind. Diese werden vom Catering-Service „Fremd.essen“ gestellt. Im Innenhof und im Schauspielhaus findet dann auch ab 23.30 Uhr die Abschlussparty statt, bei der um Mitternacht die Band Passepartout auftritt. Und wie gehabt können die Besucher den ganzen Abend über mit den Kulturbussen der Üstra zu den Spielorten fahren.


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