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Medienpsychologe Franz-Josef "Jo" Groebel findet die Camp-MIschung gelungen.

Medienpsychologe Franz-Josef "Jo" Groebel findet die Camp-MIschung gelungen. © Soeren Stache

Medien

Gute Promi-Mischung im Dschungelcamp

Der Erfolg des Dschungelcamp-Jubiläums ist aus Sicht von Medienpsychologe Jo Groebel unter anderem auf die Kandidatenauswahl zurückzuführen. "Da sind schon etliche von vornherein dabei, die innerhalb der C-Prominenz A-Status haben", sagte er der Deutschen Presse-Agentur.

Coolangatta/Berlin. r. So lasse das Interesse an Schauspielerin Jenny Elvers (43) nie nach. Auch Hollywood-Star Brigitte Nielsen (52) genieße stets hohe Aufmerksamkeit. "Und da ist richtig schön Prollpotenzial und Zickenpotenzial dabei", so Groebel.

Das habe es in dieser Breite in den vergangenen Staffeln nicht gegeben. 2015 etwa habe sich Moderator Walter Freiwald erst im Laufe der Show als kontrovers herausgestellt. Das sei diesmal anders.

Die ersten beiden Folgen der zehnten Staffel von "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" schauten nach RTL-Angaben im Schnitt 7,77 Millionen Zuschauer. So hoch war der Wert bisher nur bei der Erfolgsstaffel im Jahr 2014. In der wichtigen Zielgruppe der 14- bis 59-Jährigen erreichte der Privatsender diesmal durchschnittlich 6,1 Millionen Menschen - so viele wie noch nie in den ersten beiden Folgen einer Staffel.

Das Dschungelcamp verbinde generell Elemente, von denen einzelne in vielen Formaten vorkommen, sagte Groebel und nannte Cliffhanger, Begleitpublicity und das Ritual der Ausstrahlung im Januar als Beispiele. Zudem habe RTL dieses Mal Regeln geändert, was das Zugucken spannender mache. Das Casting sei außerdem gut durchmischt. "Da ist für jeden was dabei." Und auch Ekelprüfungen funktionierten immer noch. "Der Ekel ist ja nicht mit der Wiederholung weg."

dpa


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