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Marc Riboud betrachtet in der Erfurter Ausstellung «Die Europäer» Bilder von Henri Cartier-Bresson (1908-2004).

Marc Riboud betrachtet in der Erfurter Ausstellung «Die Europäer» Bilder von Henri Cartier-Bresson (1908-2004). © Martin Schutt

Fotografie

Französischer Fotograf Marc Riboud gestorben

Der französische Fotograf Marc Riboud ist tot. Riboud, Mitglied der Fotoagentur Magnum, starb am Dienstag im Alter von 93 Jahren, wie die französische Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf seine Familie berichtete.

Paris. Eines seiner bekanntesten Bilder ist das ""Blumenmädchen"-Foto, das 1967 um die Welt ging. Es zeigt eine junge Aktivistin gegen den Vietnamkrieg, die mit einer Blume in der Hand vor einer Reihe bewaffneter Soldaten steht.

Zu seinen berühmtesten Fotografien gehört auch der Eiffelturm-Maler - ein Mann, der wie ein Tänzer zwischen der Metallstruktur des Pariser Wahrzeichens steht.

Riboud, der am 24. Juni 1923 in Lyon geboren wurde, ging 1952 nach Paris. Dort begegnete er den Fotojournalisten Robert Capa und Henri Cartier-Bresson und wurde Mitglied der Agentur Magnum. Riboud hat zahlreiche Reportagen über den Fernen Osten und das Mao-Regime in China realisiert.

dpa


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