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Für den Frontmann der Band Unheilig  ist Sterben kein Tabuthema.

Für den Frontmann der Band Unheilig ist Sterben kein Tabuthema. © Tobias Hase

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Der Graf tröstet Sterbenskranke

Der Sänger Der Graf von Unheilig wünscht sich einen entspannteren Umgang mit dem Tod. "Man kann jemanden, der im Sterben liegt, fragen, wie es ihm geht", sagte er am Montagabend bei der Verleihung des "Prix Courage" in München.

München. Die Menschen seien sogar dankbar, dass sie offen über ihren Zustand erzählen könnten. "Schlimm ist, wenn man dem Kranken das Gefühl gibt, dass es einem unangenehm ist zu fragen, und der Irrglaube, dass es besser ist, vom Thema abzulenken."

Seit 2010 engagiere er sich für die Hospiz-Arbeit, sagte der gebürtige Aachener. Seinen Hit "Geboren um zu leben" hatte er geschrieben, um den Tod seines besten Freundes zu verarbeiten. Seitdem kämen häufig Menschen auf ihn zu und fragten, ob er sie besuchen oder anrufen könne. "Ich telefoniere dann mit wildfremden Menschen und rede über das Leben und den Tod."

Bei der Verleihung des "Prix Courage" an Christine Bronner vom Ambulanten Kinderhospiz München sorgte der Sänger für das musikalische Rahmenprogramm.

dpa


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