McCourt war wegen Hautkrebs und Hirnhautentzündung in Behandlung. Er wurde 1930 in New York geboren, zog aber noch als Kleinkind mit der Familie in die Heimat seiner Mutter in Südwest-Irland. Die Erinnerungen an die Kindheit verarbeitete er in dem Bestseller „Angela’s Ashes“ (1996, deutsch: „Die Asche meiner Mutter“, 1997), der in 17 Sprachen übersetzt wurde.
McCourt kehrte mit 19 Jahren von Irland aus in die USA zurück. Autodidaktisch erwarb er eine breite literarische Bildung. Seine Militärzeit Anfang der 50er Jahre absolvierte er in Bayern. Später war er in New York Englischlehrer. Für „Angela’s Ashes“ erhielt er den Pulitzer-Preis, auch die Verfilmung des Buches aus dem Jahr 1999 war erfolgreich.
AFP