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Ein wenig Blut, viele Brautkleider und ein Bühnenbild des Stararchitekten Frank Gehry: die Inszenierung von «Orfeo ed Euridice» in der Staatsoper Berlin.

Ein wenig Blut, viele Brautkleider und ein Bühnenbild des Stararchitekten Frank Gehry: die Inszenierung von «Orfeo ed Euridice» in der Staatsoper Berlin. © Jörg Carstensen

Musik

Berliner Publikum feiert Countertenor in "Orfeo ed Euridice"

Das Publikum der Berliner Staatsoper hat den Countertenor Bejun Mehta für seinen Auftritt in "Orfeo ed Euridice" bejubelt. Das Opernhaus eröffnete mit der Premiere am Freitagabend seine Festtage.

Berlin. Die Oper von Christoph Willibald Gluck aus dem 18. Jahrhundert erzählt, wie Orfeo in die Unterwelt hinabsteigt, um seine Geliebte zu retten. Mehta, der durch eine besondere Technik sehr hoch singen kann, spielt den Orfeo.

Intendant Jürgen Flimm inszenierte das Stück mit vielen Brautkleidern und einem Bühnenbild des Stararchitekten Frank Gehry aus Los Angeles. Man sieht zum Beispiel Wände aus Eisblöcken und abstrakte, bunte Aufbauten. Dirigent Daniel Barenboim und sein Orchester wurden ebenso begeistert gefeiert wie die Sänger, unter denen auch Anna Prohaska als Euridice hervorragte. Für die Inszenierung gab es überwiegend freundlichen Applaus, vereinzelt auch verzogene Gesichter.

Die Staatsoper Berlin gastiert derzeit wegen Sanierungsarbeiten im Schillertheater im Westen der Hauptstadt. Im Publikum saß am Freitagabend auch Finanzminister Wolfgang Schäuble. Während der Festtage vom 18. bis 28. März sind besondere Konzerte und Aufführungen geplant. Dazu gehört zum Beispiel die Wiederaufnahme von Wagners "Parsifal" und ein Konzert der Wiener Philharmoniker.

dpa


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