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MARKENZEICHEN:Gitarrist Angus Youngist in schnittig roterSchuluniform unterwegs.

MARKENZEICHEN: Gitarrist Angus Young ist in schnittig roter Schuluniform unterwegs.© Andreu Dalmau

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Openair

Auf zum „Highway to Hell“: AC/DC rocken Hannover

Das wird das größte Konzert in Hannover in diesem Jahr: Wenn am Sonntag die australischen Hardrock-Heroen AC/DC auf dem Hermesplatz auf dem Messegelände rocken, werden 70.000 Besucher erwartet. Die NP beantwortet die wichtigsten Fragen.

Wer spielt da überhaupt?
AC/DC haben turbulente Monate hinter sich. Von den Musikern, die die Band 1973 gründeten, ist nur noch Gitarrist Angus Young. Sein Bruder Malcolm, zuletzt das einzige andere Gründungsmitglied, musste AC/DC krankheitsbedingt verlassen - Demenz. Sein Job als Rhythmusgitarrist bleibt in der Familie: Stevie Young, Neffe der Brüder, übernimmt.

Schlagzeuger Phil Rudd hatte massive rechtliche Probleme. Die Anklage, er habe einen Mord an zwei Personen in Auftrag gegeben, wurde zwar fallengelassen. Als noch ein Prozess wegen Drogenbesitzes und Androhung von Mord drohte, wurde er durch Chris Slade ersetzt, einen alten Bekannten: Er trommelte bereits von 1990 bis 1995 für die Band. Sänger ist seit 1980 Brian Johnson, Bassist Cliff Williams (seit 1977). Insgesamt stehen 318 Lebensjahre auf der Bühne.

Was ist zu erwarten?
Hält sich die Band an das Programm der bisherigen Tour (und das ist zu erwarten), startet das Konzert mit dem Titelsong des aktuellen Albums, „Rock or Bust“, und endet mit dem Klassiker „Let there be Rock“. Als Zugaben warten „Highway to Hell“ und „For those about to Rock“ - übrigens das Lied, das AC/DC seit der Aufnahme 1978 auf jedem Konzert spielten. Und dazwischen gibt es vor allem Gassenhauer von „Back to Black“ über „Thunderstruck“ bis zu „T.N.T.“. Die Bühne trägt übrigens Teufelshörner - ein Bandmarkenzeichen wie die Schuluniform von Angus Young.

Wie ist der Zeitplan?
Einlass ist ab 14 Uhr. Um 18.15 Uhr spielt die erste Vorband The Whiskey Foundation, ab 19.30 Uhr Vintage Trouble. Um 20.45 Uhr beginnen AC/DC. Das Konzert endet gegen 23 Uhr - mit einem Feuerwerk.

Wie kommt man am besten hin?
Zwar sind in der Nähe der Konzertarena etliche Parkplätze vorhanden. Wegen der zu erwartenden Staus sollte aber auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen, wer kann. Die Eintrittskarten gelten auch als Fahrschein. Die Üstra setzt Sonderzüge der Stadtbahnlinie 18 ein, die zwischen Hauptbahnhof und Messegelände verkehren. Die günstigste Haltstelle ist „Messe/Nord“.

Darf man Getränke auf das Gelände mitnehmen?
Ja, zu den üblichen Konditioner: Ein halber Liter mit antialkoholischem Getränk im Tetra-Pak oder in einer PET-Flasche ist erlaubt. Auf dem Gelände gilt für Bier und die gängigen Softdrinks ein Einheitspreis von fünf Euro pro 0,5-Liter-Becher.

Gibt es noch Karten für das Konzert?
Es sind noch Plätze freigeworden. Daher kann man an der Abendkasse noch Karten kaufen. Sie kosten mit Gebühren.


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