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HIER SPIELT DIE MUSIK: Andrew Manze freut sich auf das NDR-Musikfest, das auch an vielen Orten in der Altstadt steigt – und zum Höhepunkt den „Messias“ von Händel hat.

HIER SPIELT DIE MUSIK: Andrew Manze freut sich auf das NDR-Musikfest, das auch an vielen Orten in der Altstadt steigt – und zum Höhepunkt den „Messias“ von Händel hat.
© Foto: Wilde

NDR-Musikfest

Andrew Manze dirigiert Händels „Messias“

Tolles Programm: Das NDR-Musikfest steigt am 10. und 11. Juni mit vielen kostenlosen Konzerten. Höhepunkt ist der „Messias“ mit der Radiophilharmonie – dirigiert von Andrew Manze.

Hannover. Was gibt es Schöneres, eine Musikstadt zu feiern, als mit dem „Hallelujah!“ von Händel. Sein „Messias“ wird Höhepunkt des NDR-Musikfestes am 10. und 11. Juni. Der NDR präsentiert das pralle Programm mit 33 Konzerten an 15 Spielorten.

Das Tolle: Die Konzerte haben mit zwei Ausnahmen freien Eintritt und erklingen nicht nur in den üblichen Konzerträumen und Kirchen, sondern auch in Cafés, Buchhandlungen, im Brauhaus Ernst August oder im Plenarsaal des Landtages.

Das Musikfest stehe beispielhaft für Hannover als „Unesco City of Music“, so Matthias Ilkenhans, Orchestermanager der Radiophilharmonie. Nur die vielen Kooperationspartner wie NDR, die Musikhochschule und den hannoverschen Chören machen ein so ambitioniertes Programm überhaupt möglich.

Los geht es an dem Sonnabend ab 12 Uhr in der Marktkirche mit der Radiophilharmonie und vielen namhaften Solisten, gespielt wird die „Tallis-Phantasie“ von Ralph Vaughn Williams, feinste britische Musik, und das berühmte Magnificat von Bach (Eintritt: elf Euro auf allen Plätzen).

Danach startet die Konzertstrecke mit Klassik-Jazz im Brauhaus Ernst August (ab 14 Uhr). Und da muss man sich dann schon entscheiden, denn zur selben Zeit beginnt in der Kreuzkirche „Die Musik in Venedig“ mit Arien von Monteverdi oder im Kubus die „Schilflieder“ von August Klughardt. Der Mädchenchor singt in der Marktkirche Bestes von Holst und Rautavaara. Wer es virtuoser mag: Bei Hugendubel gibt es Geige-und Cello-Duos von Beethoven und Paganini (14.15 Uhr).

Und dann muss man auch schon schnell sein, wenn man sich um 15 Uhr im Landtag Streichtrios von Beethoven anhören möchte. Ganz nach Lust und Laune kann man sich noch Lieder von Debussy, Alpenländische Blasmusik, „Rossini and more“ oder streichersatte Sachen von Erich Wolfgang Korngold anhören.

Die Abschlussfeier am Sonnabend steigt dann ab 18 Uhr auf dem Ballhofplatz mit der Salsa-Kombo der Hochschule und Indie-Rock, Beat und Americana der 60er.

Als Nachschlag gibt es dann am Sonntag (ab 19 Uhr, 18 Euro auf allen Plätzen) den „Messias“ – für Andrew Manze „a lovely, wonderful Piece of Music“. Das Ganze ist als Mitsing-Konzert angelegt – natürlich nicht für das Publikum, die Proben für den Konzertchor der Hochschule, den Landesjugendchor und versierte Laien laufen schon auf Hochtouren. 600 Sänger werden dabei auf der Bühne stehen für die englische Fassung von Händels Weltwerk.

Dieser Abschluss ist gleichzeitig Start für die 9. Chortage (10. bis 17 Juni). Die bieten dann noch sieben weitere Chor-Konzerte, um den Ruf Hannovers als Music-City zu festigen. 64 Chöre sind dabei in der Orangerie und Galerie Herrenhausen. In diesem Jahr kommt als Gast aus Liverpool die Send of Sound Singers, die am Samstag (17. Juni, 18 bis 24 Uhr) an der „Jazz/Pop Night“ teilnehmen (Tickets für die einzelnen Konzerte: 12 bis 25 Euro).

Für NDR-Musikfest und Chortage gibt es detaillierte Flyer (mit Musikern, Komponisten und Orten) in vielen öffentlichen Einrichtungen und beim NDR.

Von Henning Queren


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