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AUF DER RAPPER-BAUSTELLE: Alligatoah brachte sein Publikum zum Mitgrölen.© Photographer:Manuel Hirsch

Alligatoahs Premiere macht Kids glücklich

Normalerweise fühlt sich Alligatoah (bürgerlich Lukas Strobel) auf den Festivalbühnen Deutschlands wohl. Sein mit ordentlichen Beats unterlegter satirischer Deutschrap bewegt sich zwischen SDP und K.I.Z., das Album „Triebwerke“ hat ihm anno 2013 Gold eingebracht.

Hannover. Die „Akkordarbeit“-Tour, die in Hannover Premiere feierte, ist dagegen fast ein Understatement: Vor 1200 sitzenden Zuschauern im Theater am Aegi wurde Alligatoah lediglich vom Berliner BRKN am Flügel begleitet - die Fans feierten trotzdem jede Silbe des im Bauarbeiterkostüm gekleideten Bremerhaveners. Bei „Was der Bauer nicht kennt“ sangen die meist jugendlichen Zuschauer „das frisst er nicht“ unaufgefordert mit, auch sonst kamen die stets halbironisch-gesellschaftskritischen Songs im Akustikgewand sehr gut an: Das neue „Lass liegen“, „Amnesie“ und natürlich der Hit „Willst du“ sind allesamt nicht ganz ernst gemeinte Sprechgesänge mit Mitgrölrefrain. Alligatoah erfindet zwar den Rap nicht neu, den Kids gefiel es aber trotzdem. So textsicher war ein Sitzpublikum im Aegi wohl selten.

Zum Schluss holte Alligatoah doch noch seine E-Gitarre raus, nach dem „Trauerfeier-Lied“ und „Mein Gott hat den Längsten“ gaben die Besucher Standing Ovations, die Akkordarbeiter sagten „Auf Wiedersehen“.

Bewertung: 4/5


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