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Schafft es Regisseur Giulio Ricciarelli mit seinem Film «Im Labyrinth des Schweigens» in die Endausscheidung? 

Schafft es Regisseur Giulio Ricciarelli mit seinem Film «Im Labyrinth des Schweigens» in die Endausscheidung? © Ursula Düren

Film

81 Länder im Rennen um Auslands-Oscar

Ende Februar werden die Oscars verliehen, doch jetzt steht schon fest, welche Länder sich Hoffnung auf eine Trophäe machen. 81 Nationen bewerben sich für den Auslands-Oscar.

Los Angeles (dpa) - Der sogenannte Auslands-Oscar ist wieder heiß umkämpft: 81 Länder bewerben sich für 2016 um den Oscar in der Sparte "nicht-englischsprachiger Film". Dies teilte die Oscar-Akademie im kalifornischen Beverly Hills mit.

Im vergangenen Jahr hatten sogar 83 Länder mitgemacht, im Jahr zuvor waren 76 Filme eingereicht worden. Bei den Auslands-Kandidaten für die 88. Oscar-Verleihung ist erstmals ein Beitrag aus Paraguay dabei.

Für Deutschland geht der Film "Im Labyrinth des Schweigens" über die Frankfurter Auschwitz-Prozesse ins Rennen. "Regisseur Giulio Ricciarelli und seinem Team gelingt in seinem gewissenhaft recherchierten Debütfilm ein spannendes und bewegendes Drama", urteilte die deutsche Jury im August.

Am 14. Januar gibt die Academy of Motion Picture Arts and Sciences in Los Angeles bekannt, welche fünf Filme in die Endauswahl kommen. Die Preisverleihung geht dann am 28. Februar über die Bühne.

Bei der letzten Oscar-Verleihung hatte es der deutsche Film "Die geliebten Schwestern" von Dominik Graf nicht in die Endrunde geschafft. Bislang gab es drei deutsche Erfolge: 1980 holte Volker Schlöndorffs Verfilmung des Günter-Grass-Romans "Die Blechtrommel" die Trophäe, Caroline Link triumphierte 2003 mit "Nirgendwo in Afrika", und Florian Henckel von Donnersmarck gewann 2007 mit seinem Stasi-Drama "Das Leben der Anderen".

dpa


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