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Ein Miglied der französischen Band Histoire de Famille beim Kunstfest in Weimar.

Ein Miglied der französischen Band Histoire de Famille beim Kunstfest in Weimar. © Candy Welz

Festspiele

500 Luftballons zum Auftakt des Kunstfestes Weimar

In den Straßen und Gassen der Klassikerstadt hat am Freitag das Kunstfest Weimar begonnen. Die mit Plateauschuhen Schlaghosen, Perücken und Sonnenbrillen ausstaffierte französische Straßentheatergruppe Histoire de Famille spielte am Nachmittag Musik der 70er-Jahre.

Weimar. Das Straßenspektakel ist Teil des Konzepts des neuen künstlerischen Leiters Christian Holtzhauer. Er will dem 1990 vom Bund initiierten Fest neben der Auseinandersetzung mit der Weimarer Geschichte auch mehr Leichtigkeit geben. Bis zum 7. September stehen 20 Produktionen mit mehr als 40 Vorstellungen auf dem Programm.

Mehrere hundert Schaulustige folgten der Truppe bis auf den Theaterplatz, wo zum Zeichen des Neubeginns 500 rote und blaue Luftballons mit dem Logo des Kunstfestes in den Himmel aufstiegen. Deutschland-Premiere hatte das Tanzstück "Nach einer wahren Geschichte" des französischen Choreographen Christian Rizzo.

Das Gastspiel des australischen Back to Back Theatre mit dem Stück "Ganesha gegen das Dritte Reich" setzt sich am Samstag im Deutschen Nationaltheater mit deutscher und Weimarer Geschichte auseinander. Das Besondere des 1987 gegründeten Theaters, das von der australischen Regierung unterstützt wird: Die Schauspieler sind Menschen mit geistigen Behinderungen.

Nach wechselvollen Zeiten nimmt das Festival 25 Jahre nach Gründung einen neuen Anlauf. Nach Nike Wagner, die zuvor zehn Jahre den Fokus auf die Musik gelegt hatte, öffnet sich das Fest, das vom Land Thüringen, der Stadt Weimar und Sponsoren getragen wird, wieder allen Künsten.

dpa


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