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"Tote Stadt" in der Hamburgischen Staatsoper

Toller Klaus Florian Vogt

Er ist einer der weltweit besten Tenöre. In Hannovers Staatsoper konnte man Klaus Florian Vogt in einer tollen Wagner-Gala bewundern – leider viel zu kurz.

HAMBURG. Wer die Wunderstimme mal voll ausgefahren hören möchte, muss nach Hamburg fahren. Hier singt Vogt die Titelpartie in der selten gespielen Oper „Die tote Stadt“ von Erich Wolfgang Korngold – eine  Schauergeschichte um eine tote und wieder erscheinende Geliebte, die Hitchcock zu „Vertigo“ inspirierte.

Die Inszenierung von Karoline Gruber in der Hambrugischen Staatsoper überforderd niemanden, ist vergleichsweise routiniert. Alles ist da, das Libretto wird ansprechend bis plakativ bebildert: Es gibt ein bisschen Brügge, eine riesige Schiffskulisse rauscht heran und ein Zombie-Walk sorgt für schauerliche Traumatmosphäre.  Vom großen Wunder, dass sich mit der spätromantischen Korngold-Musik im Orchestergraben (Dirigentin: Simone Young) ereignet, ist in Sachen Regie kaum etwas zu spüren.

Dafür kann man sich umso mehr auf den Sänger konzentrieren, der allein den Besuch lohnt. Klaus Forian Vogt macht mit seinem leichten, hellen „Lohengrin“-Tenor das Leiden, Sehnen, Träumen und Schwärmen hörbar.     Das strahlt in der Höhe, hat den bisweilen notwendigen operettengerechten Schmelz auch fürs große Duett mit Marietta (Meagan Miller).  Der Applaus gilt denn auch den Sängern, viele Buhs gibts für die etwas unterforderte Regie. Que

Bewertung 4/5


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