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Kultur Schubert beglückt die Damen im Aegi
Nachrichten Kultur Schubert beglückt die Damen im Aegi
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00:15 26.05.2016
JETZT SINGT ER AUCH NOCH: Olaf Schubert am Aegi. Quelle: Frank Wilde
Hannover

Schubert, eigentlich Michael Haubold aus Plauen und 48 Jahre alt, scheint ein Frauenschwarm zu sein, so viele Lacher kommen von den Damen. Sein Timing ist hervorragend, gern denkt man mit, und gerne liegt man falsch. Schubert überrascht.

„Du wärst am besten draußen, Jochen, das ist gemütlicher“, fährt er seinen Gitarristen an. So behandelt er seine Freunde, reichlich schnoddrig. Den Jochen Barkas, Gitarre, Gesang, ebenso wie Herrn Stephan, Bass und Gesang. Die beiden geben sich die beste Mühe, spielen so schon kaum, sondern sitzen viel herum.

Er wird politisch und trotzt allen, die an eine arische Überlegenheit glauben („Die deutsche Premium-DNA wird mal so richtig aufgemischt“). Erzählt Polenwitze wider den guten Geschmack. Und greift Klischees über Araber auf („Die nehmen uns die Frauen weg! Ich war 15 Jahre mit Carola zusammen, ich hatte so gehofft ...“). Überhaupt die Frauen: Seine Freundin hat ihn in einem „urologischen Zustand“ mit einer anderen Frau erwischt. Nun haben sie sich getrennt.

Schubert ist musikalisch, singt auch mal, sein Talent liegt jedoch im Rhythmus der Worte. Und während das dritte Band-Mitglied, Machete, auf der Bühne tanzt, segnet Schubert die erste Reihe. Die Menschen sind richtig beglückt.

Bewertung: 4/5

VON KAI SCHIERING

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