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Jörg Pilawa macht den «Quizonkel».

Jörg Pilawa macht den «Quizonkel». © Britta Pedersen

Medien

"Quizonkel.TV": Jörg Pilawa als Versuchskaninchen

Jörg Pilawas Leben ist geprägt von Fragen und den dazugehörigen Antworten. Im Fernsehen nennt sich das Wechselspiel Quiz. Vor einigen Jahren sagte der 48-jährige Wanderer zwischen ARD und ZDF, der seit Jahresbeginn wieder fürs "Erste" aktiv ist, einmal, er wolle nicht der "Quizonkel" der Nation werden.

Berlin. n. Genau das ist er aber nun. Und er wehrt sich noch nicht einmal. Im Gegenteil.

Das Schicksal, das ihn unweigerlich nach so vielen Rateshows im TV übermannt hat, hat sich Pilawa nun auch als Markenzeichen zu eigen gemacht. Die ARD produziert mit dem Entertainer aus Hamburg-Bergedorf drei Shows hintereinander, sämtlich unter dem Rubrum "Quizonkel.TV". Die Sendungen können durchaus als Experimentierfläche für neue Formate verstanden werden.

"Quiz ist bei weitem nicht tot, da ist Musik drin", sagte Pilawa in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa. "Vor ein paar Jahren habe ich zwar noch gesagt, ich will nicht als Quizonkel in die Annalen des Fernsehens eingehen, aber wenn man über 2000 Sendungen des Genres moderiert hat, ist man eben der Quizonkel." Eindeutig: Pilawa gibt sich der Entwicklung geschlagen, aber er tut das gern.

Sollen denn alle drei Formate, von denen das erste an diesem Donnerstag (20.15 Uhr) zu sehen ist, in Reihe gehen, wäre das nicht ein wenig üppig? "Wir probieren ja nur etwas aus - wenn aber ein, zwei oder gar alle drei Formate funktionieren sollten, kann man durchaus darüber nachdenken, ob wir sie fortsetzen", sagte Pilawa mit gebotener Zurückhaltung und hofft auf eine gute Quote zum Auftakt.

Die erste Show heißt "Dein Einsatz, Promi!": Sieben Prominente (die ARD hatte ursprünglich mal acht angekündigt) treten gegeneinander an und spielen um ihr eigenes Geld, verkündete die ARD. 8000 Euro stellt jeder zur Verfügung. Pilawa versichert, dass es sich tatsächlich um das "eigene Geld" der Prominenten handele. In mehreren Runden spielen die Kandidaten, die bis zum Sendebeginn geheimbleiben sollen, gegeneinander. Der Gewinner bekommt alles und soll es einem guten Zweck zuführen.

Die zweite Show am 28. August nennt sich "Die Superchance". Mehrere Studenten kämpfen laut ARD um 50 000 Euro, die ihnen ein Förderer zur Verfügung stellt, damit sie damit ihre weiteren Studien oder ihren Geschäftsstart finanzieren können. In zwei Runden treten die Kandidaten gegeneinander an. Drei bleiben übrig und spielen gegen einen Experten - Nur wer den schlägt, darf das Kapital einstreichen.

Die dritte Show am 4. September sind "Die 8 Stufen". Ein Kandidat muss sich in einer Vorrunde gegen prominente Alleswisser bewähren, unter anderem den Entertainer Bernhard Hoëcker ("Schillerstraße") und Eckhard Freise, dem ersten Gewinner der Günther-Jauch-Show "Wer wird Millionär?" auf RTL. Acht Fragerunden hat der Kandidat zu überstehen. Hat er das ihm zur Verfügung gestellte Geld verspielt oder drei falsche Antworten gegeben, ist er ausgeschieden.

Auch wenn alle drei Formate nicht beim Publikum ankommen, hat Pilawa noch zwei Eisen im Feuer: Am 13. September startet die ARD die Musikshow "Sing wie dein Star" und Anfang 2015 soll er wieder mit der Vorabendshow "Quizduell" auf den Sender gehen.

dpa


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