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Kultur OneRepublic - Eine Band für Millionen im Capitol
Nachrichten Kultur OneRepublic - Eine Band für Millionen im Capitol
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18:41 08.09.2010
OneRepublic-Sänger Ryan Tedder. Foto: Heck
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VON KAI SCHIERING

HANNOVER. Diesen Song kennt wohl jeder, der ab und zu durchs Fernsehen zappt, denn alle Privatsender haben ihn schon einmal unter einen herzzerreißenden Moment einer Doku-Soap gelegt: „Apologize” von OneRepublic. Dass man es schafft, im Krisenjahrzehnt des Musik-Business einen solchen Mega-Hit zu veröffentlichen, haben OneRepublic jetzt schon einige Male (und mit der Unterstützung von Produzent Timbaland) bewiesen.

Umso erstaunlicher, dass die Millionen-Seller aus Colorado überhaupt noch den Weg zur Bühne suchen. Rund 1200 zumeist sehr jugendliche Fans sind ihnen ins Capitol gefolgt, und da die meisten von ihnen noch so jung sind, kann man prima über sie hinwegschauen. Gut 16 Mal sind OneRepublic dieses Jahr schon in Deutschland aufgetreten, überhaupt sind sie viel unterwegs und weltweit auf Tour. Eine Live-Band also.

OneRepublic im Capitol: Ein schönes Konzert, aber viel zu kurz.

Doch scheint das Pop-Quintett mit Cello und Gitarre ein wenig schüchtern. Die jungen Kerle um Sänger Ryan Tedder verstecken sich hinter langen Locken, ziehen die Köpfe ein. Ob es Show oder Tourmüdigkeit ist, lässt sich nicht sagen, ihre Musik spricht jedoch für sich.

Bei „Marchin' On”, ihrem WM-Song, fühlt man sich an das kleine deutsche Fußball-Wunder in Südafrika erinnert. „All the Right Moves” ist ihr eindrucksvollster Hit, kurz darauf flitzen sie von der Bühne. Inklusive Zugaben spielen sie eine Stunde, doch mit zwei Vorbands fällt das nicht besonders auf. Da schon eher die überraschende Kombination von Ben E. Kings „Stand by me“ und der „7 Nation Army“ der White Stripes. „You are like shit!“ – Tedder muss das „Lob“ seinen Fans erst erklären. Die würden ihm aber auch alles abnehmen.

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