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Kultur „Multiple Choice“ und mehr Buchtipps
Nachrichten Kultur „Multiple Choice“ und mehr Buchtipps
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20:30 13.01.2019
Quelle: David Ebener/dpa
Hannover

Peter Sloterdijk: Polyloquien. Die Gebrauchsanweisung für das Buch hat Herausgeber Raimund Fellinger ans Ende gestellt. Als Zweites sei der Epilog empfohlen, in dem Philosoph Sloterdijk das Wesen des Theoretikers als „eine Art Mundschenk in den Ideenströmen“ erklärt. Bei ihm kommen Makrohistoriker, Literaturkritiker und Opiniater zu Wort (Fachärzte für Erkrankungen des Meinungsapparats) – und aus allen spricht Sloterdijk.

Peter Sloterdijk: Polyloquien Quelle: Verlag

Alejandro Zambra: Multiple Choice. Das Buch ist aufgebaut wie der chilenische Eignungstest für höhere Bildung – was der 1975 in Santiago de Chile geborene Autor daraus macht, gerät zur Selbstbefragung der Leser. In moralischen und philosophischen Herausforderungen aktiviert er politisches Denken. Interaktive Literatur im allerbesten Sinn.

Alejandro Zambra: Multiple Choice Quelle: Verlag

Alexander Grau: Kulturpessimismus. Dieses Plädoyer unternimmt einen Versuch, den Kulturpessimismus zu rehabilitieren. Und zwar jenen, der verdrängt wurde von einer Ironie, die als Anästhetikum des Geistes bedingungslose Teilhabe an der kapitalistischen Massenkultur ermöglicht. Der Autor hilft, eine Welt zu verstehen, der die gemeinsame Sprache abhandenkommt.

Alexander Grau: Kulturpessimismus Quelle: Verlag

Von Janina Fleischer

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