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Kultur Milla Jovovich kämpft wieder gegen Zombies
Nachrichten Kultur Milla Jovovich kämpft wieder gegen Zombies
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15:54 15.09.2010
Eine Dimension mehr: Milla Jovovich kommt als Endzeit-Alice in 3-D.
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VON OTTO FALK

Tür an Tür mit Alice leben die Zombies. Milla Jovovich ist wieder zurück in post apokalyptischen Landen, sieht wieder verdammt gut aus, schlägt sich wieder wacker mit dem Bösen und ihrer Schauspielkunst herum. Sie landet auf einem Gefängnis in Los Angeles und plant mit einigen Weggefährten den unmöglich scheinenden Ausbruch. Und wer jetzt sagt, kennste einen „Resident-Evil“-Film, kennste alle, hat im Prinzip recht, aber Alice‘ viertes Abenteuer in der vom T-Virus verheerten Welt ist schon eine (optisch) verschärfte Sache.

Ist nämlich mit James Camerons Kamerasystem in jener 3-D-Grandezza erstellt worden, die „Avatar“ zum Überfilm machte. Die „Matrix“ lässt dabei öfter grüßen. Und eine 3D-Duschszene hätte Chancen, populär zu werden wie die Hitchcocks, wenn sich auch nur einer der führenden Cinéasten dieses B-Films in A-Film-Garderobe annehmen würde.

Also: sexy Frau, sexy Effekte, eine Anstaltspackung tadellos fotografierter Action bei kaum Story. Viel Gewalt, viel Blut, und ein paar Mal schreckt einen Paul W.S. Anderson – Regisseur des ersten „RE“-Films und gerade in Deutschland „Die drei Musketiere“ drehend (mit Milla Jovovich als Lady DeWinter) – richtig aus dem Kinosessel. So dass das Lauteste was man für eineWeile hört, der eigene Herzschlag ist.

Selten wurde man in letzter Zeit vom Kino der absoluten Sinnlosigkeit so atemlos unterhalten. Für „RE“-Fans ists ein Fest, der Rest fällt in riesige Plotlöcher und hat zudem keine Ahnung, was hier eigentlich abgeht. Tipp für Zuschauerkategorie 2: Jeder andere Film ist diesmal die bessere Wahl.

„Resident Evil 4: Afterlife“ USA/GB/D 2010, 97 Min. Regie: Paul W.S. Anderson. Darsteller: Milla Jovovich, Ali Larter, Kim Coates.

Pflicht für Milla-Fans, für RE-Fans, für 3-D-Fans. Die anderen machen besser was anderes

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