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Kultur Max Prosa: Eine Vier für Gesang
Nachrichten Kultur Max Prosa: Eine Vier für Gesang
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10:54 15.05.2013
EIN FALTER AUS BERLIN: Max Prosa gilt Kritikern als deutscher Dylan. Quelle: Sebastian Mast
Hannover

Etwa 150 Fans des Sängers sind am Montagabend ins Musikzentrum gekommen, um ihren Helden live zu erleben.

Prosa ist jung, Jahrgang 1990, und immer noch der ungeschliffene Diamant. Obwohl er schon zwei Alben veröffentlicht hat. „Die Phantasie wird siegen“ erreichte Platz 20 der deutschen Album-Charts, sein aktuelles Werk heißt „Rangoon“. Und dass ihn einige Medien mit dem „jungen“ Bob Dylan vergleichen, hat sicherlich nicht nur Vorteile für ihn. Aber Prosa scheint diesen Vergleich nicht zu scheuen. In seinem Song „Café Noir“ verneigt sich Max Prosa vor seinem großen Vorbild, huldigt „Bob“ mit akustischen Gitarren-Harmonien und hingebungsvollen Versen.

Seine Begleitband, ebenfalls fünf junge Kerle an Gitarren, Keyboard, Bass und Schlagzeug, bietet ihm das solide Fundament für seine lyrischen Ausflüge. Sie kann sehr dynamisch sein, leise zögern, um dann laut und brachial loszukrachen.

„Charlie“, „Zwei Falter“ oder „Zauberer“ erinnern in ihrer gespielten Verzweiflung an Radiohead oder Muse. Kehlig und heiser wie einst Mike Scott von den Waterboys windet er sich am Mikrofon-Stativ wie der „junge“ Joe Cocker. Und das ist vielleicht der Reibungspunkt an Prosa: Musik und Gitarrenspiel Zwei plus, Gesang eher ausreichend - Bob Dylan hin oder her.

Bewertung: 3/5

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