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Jack Bauer mal in schick: Kiefer Sutherland bei der Filmpremiere.

Der Film zur Serie “24: Redemption“

Kiefer Sutherland im Einsatz in Afrika

Jack Bauers neue Mission spielt in Afrika: Er muss einen Militär-Coup im fiktiven Sangala verhindern. Der populäre Agent der Fernsehserie “24“, gespielt von Kiefer Sutherland, bekommt diesmal jedoch für seine harte Aufgabe mehr Zeit als nur einen Tag.

Der zwei Stunden lange Action-Fernsehfilm “24: Redemption“ (Erlösung), der an diesem Sonntag im Bezahlsender Premiere gezeigt wird, überbrückt die Zeit zwischen der sechsten und siebten Staffel der Serie. Nach über 20 Monaten Pause startet die Echtzeit-Serie “24“ in den USA dann im Januar und zeitgleich bei Premiere. Im frei empfangbaren Privatsender ProSieben läuft sie voraussichtlich Ende 2009 oder Anfang 2010 an.

Die ungewöhnlich lange Pause zwischen den Staffeln erklärt sich nur teilweise durch den Streik der Hollywood-Autoren im vergangenen Spätherbst. Acht Episoden von “24“ waren fertig, als die Schreiber aus Protest wegen schlechter Bezahlung die Stifte fallen ließen. Zwar wurden danach noch weitere vier Episoden fertig, aber der Fernsehsender Fox entschied sich dafür, die Serie doch lieber erst in diesem Januar starten zu lassen.

Für Staffel sieben hatten die “24“-Autoren und Produzenten dadurch mehr Zeit, um die verschiedenen komplizierten Handlungsstränge mit immer neuen Figuren genau auszutarieren. „Ich kann gar nicht genug betonen, wie schwierig es für die Drehbuchautoren ist, in diesem Zeitformat zu arbeiten. Sie sehen sich immer wieder gefangen in dem Paradigma, in dem “24“ operiert. Howard Gordon schrieb den zweistündigen Fernsehfilm vor allem, damit er endlich mal ein Ende haben durfte. Er war so erleichtert“, sagte Sutherland vor Journalisten in New York.

“24: Redemption“ hat die zusätzliche Zeit jedenfalls gut getan. „Es ist kein Thriller im traditionellen Sinn. Es fühlt sich vollkommen anders an als die Bedrohung und die Energie, mit der wie normalerweise operieren. Wir wollten vor allem Jacks emotionalen Zustand zeigen“, sagte Gordon in einem Interview. Die Kritiker liebten das abgespeckte Format. „Ohne das Überangebot an Charakteren, Nebenplots und Plätzen ist das Resultat kompakter und befriedigender“, lobte die „New York Times“.

“24: Redemption“ erzählt, was seit der letzten Staffel passiert ist: Jack Bauer, Agent der fiktiven amerikanischen Anti-Terror- Einheit CTU zog es nach Afrika, um Abstand von seinen brutalen Einsätzen zu gewinnen. Dort hilft er Carl Benton (Robert Carlyle) in einem Waisenhaus. Rebellen planen einen Coup gegen den Diktator des Landes und wollen die Jungen als Kindersoldaten rekrutieren. Zeitgleich wird in Washington Allison Taylor (Cherry Jones) als erste Präsidentin der Vereinigten Staaten vereidigt. Einer von Jack Bauers Gegenspielern wird von Angelina Jolies Vater Jon Voight verkörpert.

Ähnlich wie Jack Bauer hatte sich Schauspieler Kiefer Sutherland ebenfalls eine Auszeit genommen - allerdings unfreiwillig: Er verbrachte seinen Geburtstag, Weihnachten und Silvester vergangenen Jahres im Gefängnis. Wegen Trunkenheit am Steuer saß der 41-Jährige für 48 Tage hinter Gitter. Zusätzlich musste er ein Alkohol- Erziehungsprogramm absolvieren. Vergleiche zwischen sich selbst und Jack Bauer zieht Sutherland deshalb eher vorsichtig.

„Der Charakter wird von mir und den Autoren erfunden. Viele Aspekte von Jack Bauer finde ich erstrebenswert. Er hat eine sehr genaue Vorstellung davon, was richtig und was falsch ist. Das versuche ich auch. Im gleichen Zusammenhang macht er natürlich auch Fehler“, sagte Sutherland vor Journalisten.


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