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Herzig: Celine Schröder und Susann Schelte.

Herzig: Celine Schröder und Susann Schelte.
 © Jan Heemann

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Helene Fischer live in Hannover – das sagen die Fans

Schon vor dem Konzert von Helene Fischer war die Stimmung ausgelassen. Danach war sie kaum zu toppen: So begeistert waren die Fans von der Show.

Hannover. Wie soll man da bitte in Stimmung kommen? Die Tui-Arena eine Stunde vor Einlass, drei Stunden vor Beginn. Die ersten 50 Fans sind schon da – Shirts, Pullover, Schilder und Anstecker mit Helene-Fischer-Foto, alles da, aber das Wetter hat keine Lust auf gute Laune. Viele haben Regenjacken dabei, Schirme aufgespannt und gucken etwas bedröppelt, als das Café auf der anderen Seite der Expo-Plaza plötzlich Musik spielt. Helene Fischer natürlich. Wie bestellt bricht kurz vor dem Einlass die Wolkendecke auf, und die mittlerweile rund tausend Menschen werden etwas ausgelassener. Aber was bei dem Konzert auf sie zukommt, hatten die wenigsten erwartet.

„Ganz ehrlich? Eine Freundin von mir hat die Karten von ihrem Freund geschenkt bekommen. Ich höre normalerweise Helene Fischer gar nicht, aber hatte mich bereit erklärt, sie zu begleiten.“ Jennifer Praetz ist aus Hannover und kann nicht fassen, wie begeistert sie nach der Show ist. „Das war überwältigend. Ich habe so etwas noch nie gesehen. Eine echte Wahnsinnsshow.“ Sie habe gedacht, es gäbe nur Schlager. „Die Vielfalt war so überraschend. Da war von Dance, Country über Pop und eben auch Schlager alles dabei. Richtig geil!“ Die Show hat Praetz überrascht. „Da kam einfach ein Wasserfall aus ihrem Rock! Was da für Arbeit drin steckt. Ich gehe da nächstes Jahr auf jeden Fall noch einmal hin.“

Einige wollen gar nicht so lange warten. Patrick und Janine Sulies aus Barsinghausen gingen nicht nur zur Premiere. „Wir haben für Samstag gleich nochmal Karten, aber wir versuchen jetzt, für Freitag auch noch welche zu kaufen“, erzählt er aufgeregt nach dem Konzert: „Die toppt sich immer wieder. Wir waren 2015 auch beim Konzert, aber das war wieder ein ganz neues Level mit den Akrobaten vom Cirque du Soleil.“ Was Sulies ebenso begeistert hat, ist die Länge des Konzerts. „Andere Künstler machen über eine Stunde Musik, und die spielen manchmal nur Instrumente, aber die steht ja dreieinhalb Stunden auf der Bühne! Beeindruckend.“ Ein Highlight war für ihn ganz klar der Remix von „Achterbahn“. Auf den konnten sich offensichtlich viele Fans einigen.

„Ich habe noch nie so ein geiles Konzert erlebt. Das war echt der Hammer, und als ‚Achterbahn’ kam, hat die Halle getobt. Ich habe jetzt noch Gänsehaut“, erzählt Susann Schelte. Sie und ihre Freundin Celine Schröder sind aus Korbach in Hessen angereist – nachts um halb vier waren sie nach dem Konzert zu Haus. „Da hat sich jede Minute gelohnt. Die Stimmung in der Halle war so gut. Weltklasse!“ Besonders sympathisch fanden die beiden Helene selbst. „Die ist für einen deutschen Superstar echt auf dem Boden geblieben. Die hat bei jedem Texthänger gelacht und ständig mit dem Publikum interagiert. Wir haben uns so wohl gefühlt.“ Seit 2008 hören die beiden schon Helene Fischer. 2011 hat sich Schelte ihre erste eigene CD gekauft, da war sie zehn. Mit zwölf war sie auf ihrem ersten Helene-Fischer-Konzert.

Etwas länger dabei, aber deswegen nicht weniger begeisterungsfähig ist Michael Hesse. Zum 40. Hochzeitstag wollte er seiner Frau Angelika ein besonderes Geschenk machen. Seine zwei Töchter gaben ihm die Idee mit den Konzertkarten. „Ich hätte mir kein besseres Geschenk überlegen können. Was für ein Entertainment! Helene könnte problemlos in den USA durchstarten und mit den ganz Großen mithalten.“ Um die Show zu sehen, war er aus der Nähe von Paderborn angereist. „Die Tui-Arena war der perfekte Ort für so einen Tourauftakt. Da ist technisch alles möglich gemacht worden, damit der Abend optimal läuft, und das tat er.“ Auch er ist von den Akrobaten des Cirque du Soleil fasziniert gewesen. „Von denen kann man die Ausdauer vielleicht erwarten, aber dass diese Frau selbst solange durchhält, ist faszinierend.“ Als zum Ende „Atemlos“ kam, habe er richtig gespürt, was mit den Menschen los war. „Die waren richtig berührt und ich auch. Es war schön, dass sie so einen guten Mix aus älteren und neuen Liedern hatte. Fantastisch!“ Kein Wermutstropfen? „Das Wetter war am Anfang beim Anstehen etwas schlecht, aber ganz ehrlich? Völlig egal!“ Ganz offensichtlich.

Von Jan Heemann


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