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Es läuft gut für Lena Meyer-Landrut

Grand Prix

Hannovers Lena singt sich ins Viertelfinale

Grand-Prix-Casting: Abiturientin Lena Meyer-Landrut (18) schafft es in Raabs Viertelfinale. Fans im Faust jubeln.

Wenn Rea Garvey (36) recht behält, kommt Lena Meyer-Landrut (18) noch weit. Die hannoversche Abiturientin hat es Dienstagabend ins Viertelfinale von „Unser Star für Oslo“ geschafft. In dem Casting sucht Stefan Raab (43) für ARD und Pro 7 den deutschen Starter für den Grand Prix. Und Reamonn-Frontmann Garvey war Gastjuror.

„Dein Englisch ist so gut, England würde dir zwölf Punkte geben“, urteilte er, und Garvey muss es wissen, immerhin ist er als Ire Muttersprachler. Als Lena das Lob hörte, stieg ihr eine leichte Röte in die Wangen. „Total süß“ fand das Peter Staade (41) vom Lindener Kulturzentrum Faust. Dort waren 50 Fans ins Mephisto gekommen, um zu sehen, ob Lena weiterkommen würde. „Sehr gut, ohne Worte, besser als das Original“, schwärmte Staade nach ihrem Auftritt. Was ihm daran gefallen hat? „Zum ersten Mal hat sie gezeigt, dass sie auch lange Gesangspassagen gut beherrscht.“ Bisher hatte Lena Songs ausgesucht, in denen viel Sprechgesang vorkam.

Die Abwechslung war auch Raab aufgefallen. „Sehr interessant, dass du bewiesen hast, dass du auch was anderes singen kannst“, lobte er. Und dass „New Shoes“ von Paolo Nutini ursprünglich für einen Mann geschrieben worden war, sei auch keinem aufgefallen. „Du hast das Talent, aus jedem Song dein eigenes Werk zu machen. Und damit reißt du die Leute mit“, beschrieb es Raab, „das ist einzigartig.“

In der Vorwoche hatte auch er schon Lenas very British English gelobt. Woher sie das hat? „Von meinem ersten Englisch-Lehrer“, erzählte sie der NP, „Dr. Assing, den hatte ich ab der siebten Klasse, der hat immer sehr darauf geachtet, dass er uns möglichst gutes Oxford-Englisch beibringt.“

Eine sehr eigene Aussprache gehört zu den Markenzeichen von Christian Durstewitz (20). Für Autor Jan Feddersen („Die Geschichte des Grand Prix“) ist er mit Lena der Favorit. Christian nennt sich Dursti und ist neben der Silberplakette aus „Unser Dorf soll schöner werden“ der Höhepunkt der hessischen 700-Seelen-Gemeinde Altenlotheim. Er kam mit Mando Diaos „Dance with Somebody“ ins Viertelfinale.

Das zeigt am Freitag um 20.15 Uhr die ARD, bislang hatte Pro 7 alle Shows der privat-öffentlich-rechtlichen Kooperation ausgestrahlt, und zwar immer dienstags. Ob der neue Sendetag etwas am Public Viewing im Faust ändert? „Auf keinen Fall“, so Staade, „wir bleiben dran!“

(Verena Koll)


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