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Mit Spaß bei der Sache: Gregor Meyle.

Mit Spaß bei der Sache: Gregor Meyle.
© Foto: privat

Konzert

Gregor Meyle erobert viele Herzen in Hannover

Er ist der Musiker der bürgerlichen Mitte: Singer-/Songwriter Gregor Meyle. Im Capitol ist er mit einer 18-köpfigen Band aufgetreten.

Hannover. Ausgerechnet bei „Keine ist wie du“ passiert es: Gregor Meyle hat den Text vergessen. Obwohl er mit dieser Ballade schon 2012 die Charts stürmte, lässt ihn der Anblick hunderter ihn erwartungsfroh anschauender Hannoveraner im Capitol stocken. „Ich hab’ einen Blackout“, teilt er mit, die Zuschauer lachen. Einer von uns – so gewinnt man Herzen.

Meyle ist so etwas wie der Star der bürgerlichen Mitte. Dort liebt man diesen Balladensänger, der 2007 durch eine Stefan-Raab-Casting-Show (mit dem absurden Namen „SSDSDSSWEMUGABRTLAD“) bekannt wurde und nun gekonnt Jazz, Pop und Klassik auf seiner Tour verbindet. Meyle hat sich dafür viel Unterstützung geholt: Mit seiner 18-köpfigen Band aus männlichen Musikern musiziert er seine alten Hits und schmettert Lieder vom immer noch aktuellen 2016er-Album „Die Leichtigkeit des Seins“.

Der Traum vom kleinen Glück

Geiger, Querflötisten, Trompeter und Pianist legen sich ins Zeug, während Meyles dunkle Stimme durchdringend aus den Boxen schallt. Thema des Abends sind die Sehnsucht nach dem Gefühl, geliebt zu werden, der Wunsch, überhaupt zu lieben, und die Melancholie, wenn sich beides nicht einstellt. Mit diesem Traum vom kleinen großen Glück trifft er perfekt das Lebensgefühl seines Publikums. Und das wiegt sich vorsichtig im Takt vor und zurück und klatscht pflichtbewusst.

Von Valerie Lux


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