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00:22 12.03.2018
Der Mann mit dem Zylinder: Harald Böhlmann, Veranstalter des Kleinen Fests, hat schon ein paar Karten. Quelle: Nancy Heusel
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Hannover

 Was ist schon eine Weltmeisterschaft, wenn man alternativ zum Kleinen Fest gehen kann? Der Österreicher Wolfgang Moser ist amtierender Vize-Weltmeister der Zauberei. Er wird den Titel in diesem Jahr nicht verteidigen – lieber ist es ihm nach Hannover zu kommen, zum mindestens weltschönsten Kleinkunstspektakel in Hannovers Großem Garten: Er ist einer von 110 Künstlern, die dort dieses Jahr auftreten.

Nun startete wie immer im März der Vorverkauf für das Kleine Fest. Und wie immer gab Veranstalter Harald Böhlmann letzte Informationen zum Prozedere: „Auch in diesem Jahr wird wohl die Zahl der Kartenwünsche die tatsächlich erhältlichen Karten um ein Fünf- bis Sechsfaches übertreffen.“ Darum greift wieder das bewährte Prinzip aus Vorbestellung und Lotterie: Bis Monatsende kann man sich um Karten bewerben; die Formulare dafür gibt es online oder zum Beispiel im Künstlerhaus. Im April wird unter notarieller Aufsicht ausgelost, wer dann im Mai tatsächlich Karten kaufen darf.

16 Veranstaltungen wird es geben zwischen dem 11. und 29. Juli. 56 000 Karten gehen in den Vorverkauf. Sie kosten 32 Euro und damit zwei mehr als im Vorjahr; die ermäßigte Version bleibt bei 17 Euro. Wie immer kommen Kinder bis zu einer Größe von 111 Zentimetern kostenlos hinein, und wie immer werden jeweils 200 Karten pro Veranstaltungstag für die Abendkasse zurückbehalten.

Neu sind die sogenannten „Förderkarten“ (zu reservieren unter foerderkarte@hannover-stadt.de), deren Gesamtzahl auf 600 Stück für die ganze Saison und 40 pro Abend begrenz ist. Sie werden ausschließlich im Zehnerpaket abgegeben – das kostet stolze 2320 Euro und ersetzt die alte Sponsoringpraxis. Um deren Korrektheit hatte es bereits im vergangenen Jahr rechtliche Bedenken gegeben. Die jetzigen Förderkarten sind eng mit dem Rechtsamt der Stadt abgestimmt. Eine solche Form der Förderung sei nötig, so Böhlmann. Im vergangenen „Katastrophenjahr“ hätten erstmals in der Kleinen-Fest-Geschichte gleich drei Veranstaltungen wetterbedingt angesagt werden müssen, was zu einem Defizit von gut 100 000 Euro geführt habe.

Dieses Jahr aber werde das Wetter fantastisch, verspricht Böhlmann. Und das Programm wird es sowieso. Als Appetithappen gaben er und seine Partnerin Ghita Cleri schon mal fein paar Künstler bekannt: neben Moser natürlich Clown Frans, das Ensemble Juggling Tango, Spaßmacherin Mirja Regensburg, das Aterlier Denino mit einem „Grand Théatre Méchanique“ im Miniaturformat unbd die wunderbare Vorleserin Claudia Schnürer – Poesie gibt es nun mal in allen Formen und Lautstärken.

Die offizielle Seite finden Sie hier.

Von Stefan Gohlisch

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