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Buntes Programm: Im Schauspeilhaus beginnt die neue Spielzeit..

Buntes Programm: Im Schauspeilhaus beginnt die neue Spielzeit..
© red

Schauspielhaus

Ein Theater für alle Fälle

Die neue Spielzeit im Schauspielhaus beginnt – und wie. Allein im September gibt es mehr als 50 Veranstaltungen. Eine große Rolle spielt dabei das neu gedachte und ausgerichtete Cumberland. Ein Überblick.

Hannover. „Das Beste kommt noch“, verspricht Schauspiel-Intendant Lars-Ole Walburg im Programmheft zur neuen Spielzeit. Wie gut wird, was kommt, wird noch zu beurteilen sein. Sicher ist: Es kommt viel. In dieser Woche enden die Theaterferien endgültig; allein im September stehen mehr als 50 Veranstaltungen an: sechs Premieren, 19 Wiederaufnahmen, vier neue Reihen und mit Cumberland (mehr Informationen hier) ein komplett neu gedachter Spielort.

Das Sommerhoftheater „Indien“ ist abgespielt (und wechselt am 26. September ins Brauhaus). Am Donnerstag startet mit „Medea“ die Spielzeit offiziell; doch schon Mittwoch gibt es einen Programmpunkt: Mit der literarischen Performance „Sometimes I Think, I Can See You“ beteiligt sich das Schauspielhaus an Hannovers Mega-Schau „Made in Germany Drei“. Vier Autoren nehmen Platz in der U-Bahn-Station Kröpcke und verarbeiten das, was sie dort sehen, zu einer Erzählung – für die Beobachteten und Beschriebenen nachzulesen auf Projektionsflächen. Der Passant wird zur Hauptfigur.

Das Festival Tanztheater International gastiert im September im Schauspielhaus; mit Tanztheater geht es dann auch Ende des Monats weiter: Als Ergebnis einer Kooperation zeigt der hannoversche Choreograph Felix Landerer mit seiner Company ab 28. September „Lucky“, seine Auseinandersetzung mit Samuel Becketts absurdem Theater „Warten auf Godot“. Als Koproduktionen mit den Ruhrfestspielen entstanden „!Tod für eins achtzig Geld“ (ab 16.) und „Hool“ (ab 23.).

Es gibt Konzerte, Gespräche und an diesem Wochenende das traditionelle Hoffest. Ein volles Programm – sollte irgendjemand angenommen haben, Walburg würde sich in seiner vorletzten Spielzeit zurücklehnen, irrt er gewaltig.

Das Hoffest

Der Beginn der Spielzeit wird am 2. September mit dem traditionellen Hoffest gefeiert, an dem sich auch wieder Kunstverein, Kino im Künstlerhaus, Literaturhaus und Theatermuseum beteiligen. Ab 15 Uhr gibt es bei freiem Eintritt ein Programm für alle Altersklassen. Höhepunkt ist ab 20 Uhr die Hoffestgalashow (Karten: fünf Euro), bei der die anstehenden Premieren angeteasert werden. Ab 22 Uhr singt im Hof Sophia Kennedy.

Die Premieren

Sechs Premieren stehen bis Ende September an. Los geht es am 31. August auf großer Bühne mit „Medea“ (ein Interview finden Sie hier). Tags drauf gibt es in Cumberland die erste Folge von „Eine Stadt will nach oben“ (siehe unten). das Junge Schauspiel startet am 8. September mit „Kabale und Liebe“ im Ballhof eins. Außerdem: „Tod für eins achtzig Geld“ (16. in Cumberland), „Hool“ (23. im Schauspielhaus) und „Lucky (28. im Schauspielhaus).

Gastspiele

Zwei Hannover sehr verbundene Schauspielerinnen kommen im September mit Gastspielen: Am 7. gibt es im Ballhof „Sophie Rois macht ,Theater’“, eine szenische Lesung nach William Somerset Maugham. Corinna Harfouch ist am 24. im Schauspielhaus; sie ehrt den deutschen Dichter Wolfgang Hilbig mit der musikalischen Lesung „Monolog aus einigen Tagen meines Lebens“. Das Festival „Tanztheater International“ gastiert vom 1. bis 7.

Von Stefan Gohlisch


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