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Nachrichten Kultur Das ist die neue Spielzeit der Komödie im Theater am Aegi
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16:04 14.09.2018
Im 70er-Ambiente: Szene aus „Schmetterlinge sind frei!“ mit Manon Straché (links), Andreas Werth und Joanna Semmelrogge. Quelle: imagemoove
Hannover

„In der Tragödie kann es auch mal lustig sein“, sagt Manon Straché: „Aber in der Komödie geht es immer um Leben und Tod.“ Sie muss es wissen: Die Schauspielerin, Fernsehenden bekannt aus Serien wie der „Lindenstraße“ und „Girl Friends“ spielt eine der Hauptrollen in „Schmetterlinge sind frei!“, womit im Oktober die neue Spielzeit der Komödie im Theater am Aegi eröffnet wird.

„Wenn ich der Spielzeit ein Motto geben wollen würde, dann: „Gute Unterhaltung“, sagt Direktor Florian Battermann: „Ich möchte vor allem schöne Geschichten erzählen.“ Der klassische Boulevard-Haudrauf-Humor sei gar nicht mehr so gefragt. Viel schöner sei es doch, „wenn wir das Publikum auf eine Reise mitnehmen können“, findet Straché.

Und so dreht sich „Schmetterlinge sind frei!“ (11. bis 13. Oktober) wie die Verfilmung mit Goldie Hawn vor allem um die Emanzipierung eines jungen blinden Mannes von seiner Übermutter. „Nächstes Jahr – gleiche Zeit“ (8. bis 10. November) handelt von zwei Liebenden, die verheiratet sind, aber leider nicht miteinander. „Der Gangster und die Nervensäge“ (6. bis 8. Dezember) wurde bereits mehrfach verfilmt. Unter anderem spielten Walter Matthau und Jack Lemmon in „Buddy Buddy“ die Titelhelden, einen Auftragskiller und seinen lebensmüden Zimmernachbarn – in Hannover übernehmen das Bürger Lars Dietrich und Sebastian Teichner.

Im Silvesterstück versucht ein Jazz-Fan (Timothy Peach), wenigstens „Eine Stunde Ruhe“ für sein Hörvergnügen zu bekommen, was spektakulär schiefgeht – das wird am 31. Dezember gleich zweimal zu sehen sein. „Die Wahrheit über „Dinner for one“ erzählt Battermann als Regisseur vom 17. bis 19. Januar mit den „Switch Reloaded“-Komikern Petra Nadolny und Peter Nottmeier. „Eine ganz heiße Nummer“ (14. bis 16. Februar) ist es, wenn drei Lebensmittelhändlerin plötzlich Telefonsex als Geschäftsmodell entdecken. Vom 14. bis 16. März wird ein „Frühstück bei Monsieur Henri“ angerichtet – die greise Hauptfigur spielt der dann 80-jährige Ulli Kinalzik. Ein historischer Krimi – „Der Name der Rose“ (25. bis 27. April) – und klassischer Boulevard – „Der Muttersohn“ (30. Mai bis 1. Juni, mit Tanja Schumann) – beschließen die Spielzeit.

„Je ernster die Zeiten sind, desto mehr wollen die Leute Sachen sehen, die sie kennen“, glaubt Battermann: „Wir machen sehr ernsthaft Komödien.“ Schließlich geht es um Leben und Tod.

Alle Preise und Zeiten finden Sie hier.

Von Stefan Gohlisch

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