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Gewinner: Der argentinische Produzent Claudio Villarrnel mit Bernarda Llorente.

Emmy-Verleihung

Briten räumen ab

Britische Filme sind die großen Gewinner der diesjährigen International-Emmy-Verleihung.

Bei der Gala am Montagabend in New York gingen von den insgesamt zehn Auszeichnungen für Fernsehproduktionen außerhalb der USA sieben nach Großbritannien. Geehrt wurden unter anderem die Krimiserie „Life on Mars“ (Life on Mars - Gefangen in den 70ern) und die Zeichentrick-Kinderserie „Shaun the Sheep“ (Shaun das Schaf).

In der Kategorie Unterhaltung siegte die niederländische Show-Produktion „De Grote Donorshow“, bei der die Zuschauer angeblich über die Vergabe einer Spender-Niere entscheiden konnten. Die fiktive Reality-Sendung hatte vor ihrer Ausstrahlung weltweit Empörung hervorgerufen und war als geschmacklos und unethisch kritisiert worden.

Den International Emmy als bester Schauspieler erhielt der Brite David Suchet für seine Rolle in dem Fernsehfilm „Maxwell“ über die letzten Lebensmonate des Medientycoons Robert Maxwell. Als beste Schauspielerin wurde Lucy Cohu ebenfalls aus Großbritannien ausgezeichnet, die in dem Drama „Forgiven“ eine Hausfrau spielt, die ihren Mann wegen sexuellen Missbrauchs der gemeinsamen Tochter anzeigt.

Jordanien war mit der Produktion „Al-Igtiyah“ (Die Invasion) über die Liebesgeschichte eines Palästinensers während der israelischen Invasion 2002 im Westjordanland der Überraschungssieger in der Rubrik Telenovela. Der Preis in der Kategorie Miniserie ging an Argentinien: „Television por la identidad“ erzählt die Geschichte der Gruppe Mütter der Plaza de Mayo, die das Schicksal ihrer Enkel während der Militärdiktatur aufklären will.

Für die zehn Emmy-Kategorien lagen insgesamt 40 Nominierungen aus 16 Ländern vor


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