Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Kultur Berlinale 2019: Dieser chinesische Film wurde plötzlich zurückgezogen
Nachrichten Kultur Berlinale 2019: Dieser chinesische Film wurde plötzlich zurückgezogen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:10 12.02.2019
Technische Probleme sollen der Grund für den plötzlichen Ausfall des chinesischen Beitrags „One Second“ bei der 69. Berlinale sein. Quelle: Jörg Carstensen/dpa
Berlin

Die Berlinale ändert nach der Absage eines chinesischen Wettbewerbsfilms ihr Programm. Statt des ausgefallenen „Yi miao zhong (One Second)“ gibt es laut einer Mitteilung an drei Terminen „Ying xiong (Hero)“ von Zhang Yimou. Am Publikumstag, Sonntag, wird statt Zhangs neuem Werk der Gewinnerfilm des Goldenen Bären für den besten Film 2019 gezeigt. Als Grund für die ungewöhnliche Absage hatte die Berlinale technische Probleme bei der Post-Produktion genannt. Das Berlinale-Festival verwies auf Angaben der Produktionsfirma. Zhang Yimou („Rotes Kornfeld“) ist einer der bekanntesten chinesischen Filmemacher. Er inszenierte auch die Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele 2008 in Peking und den 60. Geburtstag der Volksrepublik.

Dokumentation über Mario Adorf feiert Premiere

Der Dokumentarfilmer Dominik Wessely hat dem Schauspieler Mario Adorf ein Filmporträt gewidmet. Für die Dokumentation „Es hätte schlimmer kommen können“ begleitete Wessely an 26 Drehtagen den heute 88-Jährigen zu unterschiedlichen Stationen seiner Lebensgeschichte. Er habe einen „wahnsinnig tollen Erzähler“ entdeckt, sagte der Regisseur am Dienstag vor der Premiere auf der Berlinale. Bei Adorfs prall gefüllten Leben sei es hart gewesen, eine Auswahl zu treffen. Adorf zeigte sich bescheiden. Er sagte, er habe sich den Film nicht gewünscht, ihn aber sehr gern gemacht. Der Film läuft auf dem Festival in der Reihe Berlinale Special und soll im Herbst in den deutschen Kinos zu sehen sein.

Mehr zum Thema: „Der Goldene Handschuh“ von Fatih Akin: Zombies in der Kneipe

Filmkritiker küren „Das unmögliche Bild“ zum Film des Jahres

„Das unmögliche Bild“ der Regisseurin Sandra Wollner ist mit dem Preis der deutschen Filmkritik 2018 als Bester Spielfilm ausgezeichnet worden. Die Verleihung fand am Montagabend im Rahmen der „Woche der Kritik“ in Berlin statt. Die Jury des preisverleihenden Verbands der deutschen Filmkritik lobte den Film der Österreicherin als „brillant“ und nannte ihn „eine Offenbarung“. „Das unmögliche Bild“ erzählt eine Familiengeschichte aus der Nachkriegszeit in Österreich. Durch die Linse ihrer Super-8-Kamera dokumentiert die 13-jährige Johanna den Alltag der Familie. Die Filmkritiker vergaben Preise in insgesamt 12 Kategorien. Die Auszeichnung für das beste Spielfilmdebüt erhielt Eva Trobisch für „Alles ist gut“. Filmemacher Rudolf Thome wurde mit einem Ehrenpreis für sein Lebenswerk gewürdigt. Der Verband der deutschen Filmkritik vergibt die Preise seit 1956.

Mehr zum Thema: Berlinale 2019 – Kann das Kino überleben?

Neuer Film mit Mutter und Tochter Swinton läuft auf Berlinale an

Tilda Swinton ist seit Dienstag gemeinsam mit ihrer Tochter auf der Berlinale zu sehen. Für „The Souvenir“ stand die 21-jährige Honor Swinton-Byrne gemeinsam mit ihrer Mutter (58) vor der Kamera. Byrne spielt die Hauptrolle in dem semiautobiografischen Film, eine junge Filmstudentin in den 80er Jahren in England. Das Drama der Regisseurin Joanna Hogg läuft in der Sektion Panorama.

Mehr zum Thema
: Berlinale 2019: So war der Eröffnungsfilm „Kindness of Strangers“

Von dpa/RND

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 00:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

In diesem Jahr ist bei den Oscars 2019 alles anders: Es gibt keinen Gastgeber – und ein Teil der Preise wird in den Pausen verliehen. Diese Preise sind nicht im TV zu sehen.

12.02.2019

In diesem Jahr feiern die Sprecher der drei ??? ihr 40-jähriges Jubiläum und die 200. Folge des Detektivtrios wird veröffentlicht. Eine Ausstellung zur Kultserie zeigt die Coverillustrationen.

12.02.2019

Vom Recht auf Zweifel: Heinrich Breloer über sein auf der Berlinale vorgestelltes Dokudrama „Brecht“, das am 14. Februar im Kino startet und demnächst auch im Fernsehen gezeigt wird.

12.02.2019