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Kultur Abba bitte mit Tophits
Nachrichten Kultur Abba bitte mit Tophits
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00:19 09.03.2018
Nah dran: Dominique Lacasa (links) und Rachel Hiew doubeln im Theater am Aegi Anni-Frid und Agnetha von ABBA. Quelle: Frank Wilde
Hannover

ABBA waren und sind ein Phänomen. Jeder kennt ihre Welthits. Das schwedische Quartett tritt seit 1982 nicht mehr auf, trotzdem kann man ihre wunderbare Musik live erleben: Mit dem Musical „Thank you for the music – Die ABBA-Story“ gastierte eine Spitzen-Formation im Theater am Aegi.

Viert Musical-Profis verkörpern die Pop-Titanen, lebensecht und mit toller Präsenz. Da fällt zunächst die äußere Ähnlichkeit auf: Rachel Hiew als Agnetha, Dominique Lacasa (Tochter von Schlagersänger Frank Schöbel und Chansonette Aurora Lacasa) als Anni-Frid, Robert Arnall als Benny und Jules Dodd als Björn singen und spielen live. Hinzu kommen ein Schlagzeuger und ein Bassist. Schon bei den ersten Klängen – „Gimme! Gimme! Gimme!“, gefolgt von „Super Trouper“ und „Ring Ring“ – verblüffen die klangliche Ähnlichkeit, der exzellente Sound und die flotten Tänzchen der Damen in ihren wechselnden Kostümen.

Die Bühne ist angemessen glamourös: Eine beleuchtete Showtreppe ziert sie. Im Hintergrund zeigt die Leinwand Livebilder und Filme der Originalband. Umrahmt wird sie von vier hohen LED-Stelen für farbige Animationen. Faszinierend: Der Live-Gesang kommt immer lippensynchron zu den eingeblendeten ABBA-Videos.

Zwischendurch erzählt Uwe Hübner, der ehemalige Moderator der„ZDF-Hitparade“ die ABBA-Erfolgsgeschichte, die am 6. April 1974 in Brighton mit dem Siegertitel „Waterloo“ beim Eurovision Song Contest begann. Das ermöglicht einen klasse Auftritt von Bridie June Davies als Olivia Newton John, die damals als Top-Favoritin galt. Und immer wieder rocken die ABBA-Darsteller den Saal. Zum Dahinschmelzen die Balladen wie „The Winner takes it all“. Wunderbar die Evergreens wie „Fernando“, „S.O.S.“ und „Knowing you, knowing me“.

Ein unglaubliches Hit-Feuerwerk, eine tolle Zeitreise in die 70er und 80er Jahre. Die endet mit der „Dancing Queen“ und stehenden Ovationen.

Von Christian Seibt

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