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"Food Design" zeigt Essbares.

"Food Design" zeigt Essbares.© Tepper

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Kunst

2013 im Museum August Kestner

Fischstäbchen und dicke Möpse. Was 2013 im Museum August Kestner passiert.

Hannover. Kitschige Tierchen, Essbares und eine Akademie: Das Jahresprogramm vom Museum August Kestner (Trammplatz 3) steht. Fünf große Ausstellungen wirds geben, Kinder sollen verstärkt für Kunst begeistert werden. Die Leitung um Direktor Wolfgang Schepers hat sich einiges ausgedacht, um dem Kriseln in der zum Sparen angehaltenen Branche entgegenzuwirken.

Das Kestner geht jetzt noch stärker auf Kinder zu, es hat die vor sieben Jahren ins Leben gerufenen Kinder- und Jugendclubs eingestellt, um einen Neustart mit der „Kinderakademie“ für Sechs- bis 13-Jährige zu machen. Taschenlampenführungen, Forschung, Vorlesungen und Workshops sollen die kindliche Aktivität und damit auch die Attraktivität des Museums steigern. „Kinder können sich in der Akademie intensiv mit Ausstellungen und unserer Arbeit befassen, zu Experten werden“, sagt Carmen Vey aus der Bildungsabteilung. Das Konzept sieht vor, Kinder in die Museumswelt eintauchen zu lassen, ihnen Aufgaben zu geben und gemeinsam Dinge auszuprobieren. 150 Teilnehmer können aufgenommen werden - für die Dauer von einem halben Jahr. Die Kosten liegen einmalig bei 15 Euro, Workshops und dergleichen sind dafür umsonst und der Eintritt entfällt. Plätze werden bis zum 27. Januar vergeben, anmelden geht per Mail an „museum-august-kestner@hannover-stadt.de“. Betreff: „Anmeldung KKA“.

Zu sehen bekommen die Kinder und alle anderen Besucher 2013 zum Beispiel die Ausstellung „Food Design“ (ab 14. März, alle Termine siehe rechts). Thema: Warum ist manches so, wie man es isst? „Wie Fischstäbchen. Das eckige Design ist auch deshalb entstanden, damit sie auf Europaletten passen“, so Schepers. Die Ausstellung zeigt essbare Designklassiker wie die Schweizer Schoko-Toblerone und banalen Würfelzucker. Besucher können riechen, schmecken und Essgeräusche hören. „Essen. Ein alltägliches Gebiet, auf dem viel übersehen wird. Es ist spannend, welche Ideen hinter Produkten stecken“, so Schepers, der sich auch auf Dietlind Preiss und ihr „Skurriles Bestiarium“ (ab 5. Dezember) freut. Die Künstlerin zeigt ironische Stücke wie den „Damenmops“ aus Keramik und mit Herzschrittmacher. „Kann man gut oder schlecht finden - angucken macht aber Spaß“, sagt der Direktor. Freitags ist der Eintritt frei, an den anderen Tagen zahlen Erwachsene sieben und Kinder fünf Euro. Geöffnet ist von 11 bis 18 Uhr, mittwochs bis 20 Uhr. Montags geschlossen.

Termine 2013:

Ton-Spuren. Keramik in Nord- und Mitteldeutschland. 1. Januar bis 31. Dezember.

Zyprische Altertümer. 14. Fe-bruar bis 20. Mai.

Food Design. 14. März bis 4. August.

Bürger-Schätze. Stiften und Sammeln in Hannover. 12. September bis 2. März 2014.

Skurriles Bestiarium. 5. Dezember bis 9. März 2014.

Weitere Infos im Internet unter www.museum-august-kestner.de


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