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Hannovers Unternehmen

Support und Service sind wichtig

Konica Minolta

Deutschland-Chef Günther Schnitzler kennt Konica Minolta nach mehr als 30 Jahren von A bis Z, und seine Devise lautet: "Support und Service sind das Salz in der Suppe."
Guenther Schnitzler, Deutschland-Chef von Konica Minolta

Guenther Schnitzler, Deutschland-Chef von Konica Minolta

© Michael Löwa, elo-images

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Kopierer waren gestern: Was Konica Minolta von Langenhagen aus deutschland- und europaweit mit wachsendem Erfolg vertreibt, nennt Günther Schnitzler, Präsident und Geschäftsführer der dortigen Deutschland-Zentrale, mal Multifunktionssysteme (MFP), mal „Output Devices“. Drucken, faxen, scannen, kopieren, archivieren - all das können die Systeme – je nach Ausstattung und angebundener Software. Verfügbar sind sie in Farbe und Schwarzweiß. Seit 2003 ist Konica Minolta Marktführer bei den Farb-MFPs. Der Schwerpunkt liegt längst auf Komplettlösungen, das heißt das Unternehmen bietet seinen Kunden Hard- und Software, nimmt aber gleichzeitig die Funktion eines Unternehmensberaters in Sachen Druck- und Dokumentenmanagement wahr. Die Betreuung der Kunden ist kompetent und wird individuell auf sie abgestimmt.

Schnitzler steht seit gut zwei Jahren an der Spitze der deutschen Länderorganisation, doch zum Unternehmen im Bereich der Bürokommunikationssysteme gehört er schon seit drei Jahrzehnten. Er hat das Geschäft von der Pike auf gelernt. „Auch ich habe damit angefangen, Kunden zu akquirieren, um unsere Geräte zu verkaufen”, sagt Schnitzler. Beim Konsumenten bekannt geworden ist das Unternehmen durch den Kamerabereich, der 2006 verkauft wurde. „Der Name Minolta ist mit der Fotografie verbunden, 1975 wurde die Minolta Camera Handelsgesellschaft in Deutschland gegründet.“ 1993 wurden die Bereiche Bürokommunikationssysteme und Kameras am Standort Langenhagen zusammengeführt.

Konica Minolta verfügt über einen direkten und indirekten Vertrieb. Das Unternehmen widmet sich in erster Linie Geschäftskunden. Stolz blickt Schnitzler auf Kunden wie Lufthansa Technik und BMW. Zusätzlich hat sich das Unternehmen mit einer eigenen Sparte auch auf den Öffentlichen Sektor, das heißt Behörden, öffentliche Bildungseinrichtungen, Städte und Kommunen oder Ministerien spezialisiert. Den direkten Vertrieb verstärken etwa 90 Spezialisten, das heißt Consultants und Softwareexperten. „Wir verhandeln heute mit den IT-Leitern unserer Kunden, da müssen wir auf kompetente Spezialisten zurückgreifen”, erläutert Schnitzler. Der früher eher technisch orientierte Handwerker, der die Drucksysteme repariert, sei inzwischen zum IT-Profi geworden. Hardware sei wichtig, aber längst „sind Service und Support das Salz in der Suppe.” Diese Geschäftsstrategie verfolgen auch die ca. 200 autorisierten Partner im indirekten Vertrieb.

Dass 2009 ein schwieriges Jahr auch für die Langenhagener Firma würde, haben Schnitzler und sein Team früh erkannt und entschieden „mit Bordmitteln und gesundem Menschenverstand Veränderungen anzugehen.” Der Direktvertrieb wurde neu organisiert und den verschiedenen Kundengruppen angepasst. „Das war sowohl für manche Kunden, als auch für die Mitarbeiter ein einschneidender Umschwung und eine Kraftanstrengung”, betont Schnitzler. „Doch wir wollten das in einer eher schwierigen Zeit vornehmen, um gut aufgestellt zu sein, wenn sich die Lage wieder entspannt”, erklärt er. Eine Rechnung, die offensichtlich aufgegangen ist. „Seit 2010 spüren wir die positiven Auswirkungen deutlich.”

Rückblickend hat sich in der Ära Schnitzler im Unternehmen ständig etwas bewegt. Begonnen hat er seine Laufbahn 1980 im Fachhandelsvertrieb. Nach der Wende leitete er auch den Aufbau des Fachhandelsnetzes in den Neuen Bundesländern. Ab 2003, dem Jahr der Fusion von Konica und Minolta, war Schnitzler Director Sales und hatte damit die Gesamtverantwortung für den Direkt-, Fachhandels- und Großkundenvertrieb sowie Marketing, Service, Logistik und Administration inne. Seit zwei Jahren ist er Präsident und Geschäftsführer.

Schnitzler hält alle Fäden in der Hand und kann sich auch auf sein Team völlig verlassen. Komplett nach Hannover-Langenhagen hat es den bei Neuss geborenen 60-Jährigen nämlich nicht verschlagen. „Ich wohne mit meiner Frau in der Nähe von Gelnhausen, und da möchte ich auch nicht weg”, betont Schnitzler. Obwohl er auch die schönen Seiten Hannovers schätzt. „Vor allem durch die Expo hat sich viel getan.” Besser allerdings kennt er die Baustellen auf der A 7. Die werden ihn wohl auch noch bis zu seinem Ruhestand begleiten. Bei einer Veranstaltung jedenfalls hat ihn Verkehrsminister Jörg Bode wissen lassen, dass der Ausbau noch ein wenig länger dauern werde.“ Aber ich möchte mein soziales Umfeld nicht aufgeben”, sagt Schnitzler. Und so setzt er auf Kontinuität, in Wohnortfragen wie auch bei der Unternehmenszugehörigkeit.

[Susanna Bauch]

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