Helma wird seit 30 Jahren von Gründer Karl-Hein Maerzke geführt und hat sich auf individuelle Massivhäuser spezialisiert.
Der Name Helma kommt nicht von ungefähr: Als Karl-Heinz Maerzke seine Firma 1980 gründete, war noch seine Geschäftspartnerin dabei, deren Nachname mit den Buchstaben „Hel“ begann. Dann kamen „Ma“ von Maerzke hinzu, schon war der Name fertig, der in Sachen Baudienstleistungen für Einfamilienhäuser längst bundesweit einen Namen hat. Am Anfang war man zu dritt, nun hat Helma Eigenheimbau in den 31 Jahren seit Gründung ordentlich Mitarbeiterzuwachs zu verzeichnen.
„Angefangen haben wir damals zu dritt“, erzählt Maerzke. Im Hindenburgviertel hat er sich vor allem um die Altbausanierung gekümmert. „Erst 1985 sind wir ins Eigenheimgeschäft eingestiegen. Wir beraten, bieten die komplette Leistung, und der Kunde hat nur mit uns zu tun“, betont der 59-Jährige. Helma hat seine regionalen Grenzen immer weiter ausgedehnt. „Erst kam der Großraum von Hannover, spätestens nach der Wende auch der Osten“, sagt der Helma-Chef. Inzwischen ist sein Unternehmen bundesweit mit 33 Niederlassungen vertreten, eine Tochtergesellschaft fungiert als Bauträgergesellschaft, darüber hinaus gibt es weitere Töchter, die ebenfalls die Größe des Unternehmens und dessen Entwicklung dokumentieren.
Der größte Einschnitt, so Maerzke, sei im Jahr 2006 der Börsengang gewesen. „Wir haben zuvor die GmbH in eine AG umgewandelt, nach Hochs und Tiefs bin ich überzeugt, dass dieser Weg letztendlich der richtige war.“ Am jetzigen Standort in Lehrte ist das Unternehmen erst seit drei Jahren, und doch ist bereits der nächste Anbau geplant. Darüber hinaus zeichnet sich Helma durch seine eigens entwicklete Software aus, die schnellere individuelle Planung, vielfache Ansichts- und Darstellungsmöglichkeiten des geplanten Hauses und eine exakte Preiskalkulation ermöglicht. „Jeder Kunde kann virtuell durch sein Traumhaus laufen“, erläutert der Unternehmer.
Karl-Heinz Maerzke ist Hamburger und gelernter Bankkaufmann. Lange schon lebt er mit seiner Familie in Hannover-Kleefeld. Schon nach seiner Ausbildung landete er bei einer Bausparkasse, „das Baugeschäft liegt mir wohl im Blut, schon mein Großvater betrieb ein Baugeschäft in dritter Generation“. Ob er die Firma Helma ebenfalls eine Generation weiter reicht, ist ungewiss. Er habe zwar vier Kinder, so Maerzke, aber ein richtig interessierter Anwärter sei derzeit nicht dabei. „Aber ich habe das losgelassen, und noch bin ich mit Spaß dabei, und nichts ist entschieden.“