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BEGEISTERTER HANNOVERANER: Marc Terenzi steht auf alte Gemäuer wie das Rathaus.

BEGEISTERTER HANNOVERANER: Marc Terenzi steht auf alte Gemäuer wie das Rathaus.

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Willkommen in Hannover, Marc Terenzi

Als Prominenter kann man sich eigentlich jeden Wohnort der Welt aussuchen, Marc Terenzi hat sich für Hannover entschieden. Was dem Sänger an der Stadt gefällt, wie er seine Boygroup-Zeit heute sieht und was er als Event-Mann im Wasserturm vorhat, darüber hat er mit der NP gesprochen. Laura Zacharias hat Terenzi beim Hannover-Sightseeing begleitet.

Hannover. Marc Terenzi (34) breitet die Arme aus und strahlt. „Willkommen in meinem Haus“, scherzt er, als die NP ihn und seinen Kumpel, Choreograf und Sänger Darryl Blackman (45), am Neuen Rathaus trifft. „Dieses Gebäude ist fantastisch. Ein Traum.“ Der Popstar kommt aus dem Schwärmen kaum heraus. Dass er es ernst meint, sieht man ihm an seinen funkelnden Augen an: „Du musst diesen Aufzug sehen Darryl, er ist schräg, extra für die Kuppel gebaut. Verrückt, oder?“

In Hannover treibt sich der US-Sänger, der Ende der 90er mit der Boygroup Natural berühmt wurde, nun schon einige Zeit herum. Im Sommer feierte er wochenlang im Wasserturm an der Vahrenwalder Straße seine „Terenzi Horror Nights“, eine Mischung aus Gruselkabinett und Erlebnis-Show. Doch jetzt hat Terenzi beschlossen, in Hannover Wurzeln zu schlagen.

Im Wasserturm richtet er sich gerade sein Büro als Event-Verantwortlicher ein, erarbeitet dort Konzepte für Shows, Partys und Veranstaltungen. „Ich habe so viele Ideen“, erzählt er mit unverkennbar amerikanischem Akzent. „Fashion-Partys, Maskenbälle oder vielleicht ein kleiner Weihnachtsmarkt im amerikanischen Stil, das alles könnte man im Turm super umsetzen.“ Und daran arbeitet er bereits fleißig, während seine eigene Partyreihe „Tower Nights“ nach der Premiere mit Noah Becker (18) als DJ nun am Silvesterabend, in die zweite Runde geht.

Was ihn an Hannover begeistert, merkt man sowohl im über 100 Jahre alten Wasserturm als auch beim Besuch im Neuen Rathaus sofort: „Die Geschichte solcher alten Gemäuer fasziniert mich. In den USA baut man so etwas nach, weil wir kaum Altes haben. Hier steht das einfach rum, echt und massiv.“ Seine eigene Geschichte weiß der Ex-Natural-Frontmann ebenfalls zu würdigen. „Ich denke heute immer noch, dass meine Boygroup-Zeit eine gute Zeit war“, sagt er. „Ich bin drei Jahre lang durch 47 Länder gereist, mit meinen besten Freunden. Jetzt kann ich zwar endlich die Musik machen, die ich wirklich will, aber das war auch schön!“

Trotz Eventplanung kommt die Musik bei Marc Terenzi nämlich nicht zu kurz. Zur Zeit arbeitet er neben Live-Auftritten bei Turm-Veranstaltungen an einem neuen Soloalbum. „Ich mache fast alles selber, deshalb kann ich eigentlich von überall aus arbeiten“, erklärt er. Selbst seinen Facebook-Auftritt und andere Dinge, die sich manch einer von seinem Manager pflegen lässt, hat Terenzi immer selbst im Blick.

Auch zu seiner Ex-Frau Sarah Connor (32), von der er sich 2008 nach vier Ehejahren und zwei Staffeln öffentlich gelebter Liebe („Sarah & Marc in Love“) trennte, hat er nach wie vor einen guten Draht. „Ich verstehe mich noch sehr gut mit Sarah“, sagt Terenzi. Auch die gemeinsamen Kinder, Sohn Tyler (8) und Tochter Summer (6) sehe er regelmäßig: „In Hannover waren wir zum Beispiel im Zoo: Der ist echt toll.“ Das Einzige, was die Kinder störe: „Wenn die Leute kommen und Fotos mit mir machen wollen. Dann sagt Tyler immer, ,nicht schon wieder, Papa!’ und ist genervt.“

Was ihm zum Hannover-Glück noch fehlt ist ein „schönes Haus oder ein Loft, aber am liebsten mit Garten!“ Danach sucht der Musiker, der übrigens nicht nur singt, sondern auch Klavier, Gitarre und Saxofon beherrscht. Terenzi schaut sich noch einmal im Maschpark um und lacht: „Also das hier, das wäre perfekt!“


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