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Mensch-Hannover Thomas Immenroth eröffnet französische Bar „Mon Bonheur“
Menschen Mensch-Hannover Thomas Immenroth eröffnet französische Bar „Mon Bonheur“
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00:22 03.03.2018
Das ist ihr Glück:Thomas Immenroth und seine Lebensgefährtin Agija Galvane in ihrer französischen Bar "Mon Bonheur" in der List. Quelle: Christian Behrens
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Hannover

2018 ist schon jetzt sein Jahr. „Ich bin 40 geworden, habe meiner Freundin einen Heiratsantrag gemacht und eröffne meine erste eigene Bar“, zählt Thomas Immenroth beglückt auf. Zu seinem Glück hielt Agija Galvane (27) den Antrag für eine gute Idee und sagte Ja. „Es war so lustig“, erzählt die junge Frau aus Lettland, „er tat so, als hätte er was am Knie, ging vor mir in die Hocke und fragte, ob ich seine Frau werden will.“ Lustig und maximal romantisch: Den Antrag machte der Barmeister während eines Kurzurlaubs in Paris, als Kulisse wählte er den beleuchteten Eiffelturm.

Privat schwebt das Paar also im Himmel, aber auch an der Voßstraße 53 in der List eröffnen sie jetzt eine Glücksfiliale. Am 1. März wird die Einweihung der französischen Bar „Mon Bonheur“ gefeiert. Ab 20 Uhr kann man bei einem Drink, ein paar Häppchen und Pianomusik von Paul Gutjahr die französische Gastronomie auf sich wirken lassen.

Tagsüber Café mit Croissants, selbstgemachter Marmelade und hauseigener Mischung der Hannoverschen Kaffeemanufaktur, abends Bar mit edlem Armagnac, altem Cognac, Flammkuchen, Käse und Wurst aus Frankreich. „Klein, aber fein“ will Immenroth das Küchenangebot halten. Der 40-Jährige ist Fan von dem Qualitätsanspruch und dem Lebensgefühl unserer Nachbarn. „Die Franzosen leben in kleinen Wohnungen, fahren alte Autos, aber bei Speisen und Getränken machen sie keine Kompromisse“, findet der Barmeister. „Sie haben die totale Genussmentalität, das begeistert mich.“ Dafür spräche auch, dass Frankreich nur zehn Prozent seines produzierten Champagners exportiere, „der Rest bleibt im Land, den trinken die Franzosen selbst“, sagt der gelernte Restaurantfachmann. Zudem glaubt er, dass sein „Mon Bonheur“ eine Lücke in Hannovers Gastroszene schließt. „Eine französische Bar gibt es nicht in der Stadt, und Cafés orientieren sich an Italien.“

Während Agija Galvane sich vor allem um Flammkuchen mit Rosmarin, Chili und Honig oder Lyon-Kartoffeln und Schinken, um süße Naschereien und Tartes kümmern wird, ist Immenroths Stammplatz an der Bar des . Hier schenkt er französische Cognacs, aber auch Gin, Rum und Whiskey aus Frankreich aus und wird kreative Drinks kreieren – Immenroth ist mehrfacher Niedersächsischer Cocktailmeister. Er hofft nun, dass sich Hannover von seiner Begeisterung anstecken lassen möchte. Er hat sich einen Traum erfüllt. „Schon als ich zwölf war, wollte ich selbstständig werden. Jetzt ist das ,Bonheur’ mein Glück“, sagt er und ergänzt: „Einmal im Leben sollte man es wagen.“

Von Julia Braun

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