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Mensch-Hannover „Stars for free“: Nico Santos schwärmt von Hannover
Menschen Mensch-Hannover „Stars for free“: Nico Santos schwärmt von Hannover
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18:00 22.08.2018
Hitmaschine: Nico Santos hat auch schon Titel für Helene Fischer und Lena Meyer-Landrut geschrieben. Quelle: Frank Wilde
Hannover

Herr Santos, bislang haben Sie ja eigentlich nur Hits für andere geschrieben. Mit „Rooftop“ hatten Sie Ihren eigenen, der richtig durch die Decke ging und mit Platin ausgezeichnet wurde. Wie war denn das, selbst im Vordergrund zu stehen?

Es ist schon eine Umstellung. Aber da man mich ja im Radio nicht sieht, hält es sich doch in Grenzen, dass ich erkannt werde (lacht). Ich finde es aber wirklich sehr cool, dass ich mit meiner Band auf der Bühne stehen und herumreisen kann. Das bereitet mir irre viel Spaß.

Mit „Safe“ haben Sie wieder ein eigenes Ding nachlegt. Beschweren sich die anderen Künstler, für die Sie bislang gearbeitet haben, dass Sie weniger Zeit für Sie haben?

Ja, da gibt es tatsächlich ein paar, die mir sagen: Es wäre wirklich mal wieder schön, wenn wir was zusammen machen könnten. Ich versuche auch, die Zeit zu finden. Lustigerweise fühlt sich die Zeit im Studio an wie Urlaub: Ich stehe gemütlich auf, arbeite von zehn bis 18 Uhr, habe einfach einen sehr entspannten Tagesablauf. Wenn ich auf Tour bin, geht es schon stressiger zu. Das Geile ist, wenn man beides machen kann.

Für Lena Meyer-Landrut haben Sie „Lost in you“ geschrieben, Helene Fischer freute sich über Ihre Idee von „Achterbahn“, Mark Foster performt „Wir sind groß“ – das Stück stammt auch aus Ihrer Feder. Haben Sie sich im Nachhinein mal gewünscht, einen Hit besser für sich behalten zu haben?

Nee. Meistens sind das ja deutsche Songs und ich singe auf Englisch. Das ist das, was ich immer machen wollte. Auf Deutsch kann ich zum Beispiel nicht so gut Emotionen rüberbringen wie in englischer Sprache. Ansonsten schreibe ich die Songs ja gemeinsam mit dem Künstler, wir sprechen uns im Vorfeld ab. Es ist eine Win-Win-Situation – es wird das Beste für das Lied herausgeholt.

Stimmt es, dass Ihre Mutter Sie animiert hat, „Rooftop“ rauszubringen?

Ja! Als ich ihn das allerallerallererste Mal auf einer Rooftop-Party performt habe, hat sie gesagt: „Nico, dieses Lied musst du einfach öffentlich machen.“ Sie hatte recht. Und ist, genau wie ich, sehr glücklich darüber.

Viel Arbeit bedeutet auch weniger Freizeit: Wie oft bekommen Sie Ihre Freundin zu Gesicht?

Wir wohnen zusammen, das macht es schon mal deutlich entspannter. Im Prinzip führen wie eine Beziehung wie andere auch. Und auch wenn ich phasenweise vielleicht mehr unterwegs bin als andere, ist das für uns überhaupt kein Problem.

Bei uns haben Sie auf dem Expo-Plaza-Festival gespielt, an gleicher Stelle rocken Sie bei der „Stars for free“-Show am Sonnabend. Wie Hannoverkundig sind Sie mittlerweile?

Tatsächlich relativ gut. Ein Großteil meiner Band und Teams stammt sogar aus Hannover! In der letzten Zeit waren wir häufig in der Stadt, die Jungs zeigen mir dann immer wieder mal so Einiges. Ich fand das Maschseefest im vergangenen Jahr echt super: Da bin ich erst mit Sarah Connor aufgetreten, anschließend war ich noch feiern. Wirklich schön – auch wenn es fast die ganze Zeit nur geregnet hat.

Und mit Abaz, dem Produzenten aus Wunstorf, machen Sie auch des öfteren gemeinsame Sache. Haben Sie aktuell etwas in der Pipeline?

Habe ich in der Tat – wir haben nämlich meine nächste Single zusammen produziert.

Die wie heißt und wann erscheint?

Ich tippe auf Ende September, Anfang Oktober. Der Titel steht noch nicht ganz fest. Jedenfalls haben wir dafür zuletzt Bläser, Streicher und Chöre aufgenommen.

Wenn man sich Ihre Biografie anschaut, wundert es nicht, dass Sie Künstler geworden sind. Woher wussten Sie, dass Musik Ihr Ding ist? In Sachen Schauspielerei und Modeln lief es ja auch nicht schlecht.

Naja, ich war eher ein schlechter Schauspieler und das mit dem Modeln war auch sowas wie eine Jugendsünde (lacht). Meine Eltern sind beide Musiker und für mich stand als Dreijähriger schon fest, dass ich Musiker werden will.

Von Mirjana Cvjetkovic

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