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Mensch-Hannover So lebt Michael Schulte seinen Musik-Traum
Menschen Mensch-Hannover So lebt Michael Schulte seinen Musik-Traum
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15:56 01.02.2019
LIEBLING: Michael Schulte bekam den „Publikums-Bambi“ verliehen. Quelle: picture alliance/dpa
Hannover

Sein Konzert im Musikzentrum am 2. Februar ist leider ausverkauft, die NP sprach mit Michael Schulte (28) über Neuseeland, die Tour und seinen Traum vom Erfolg.

Sie haben gerade Urlaub in Neuseeland gemacht. Ausreichend Energie für das Jahr 2019 getankt?

Ja, es war eine wunderschöne, intensive Zeit. Es hat sehr gut getan, rauszukommen und mal nicht an die Musik zu denken, obwohl ich sie ja sehr liebe. Nur ist die Erholung in den vergangenen Tagen etwas flöten gegangen – unser Kleiner ist das erste Mal krank geworden.

Was hat Ihnen am anderen Ende der Welt denn besonders gut gefallen?

Die Wärme, die Sonne – einfach alles, was man dort sieht. Die Strände sind toll, die Berge und die Natur atemberaubend. Wir sind in einem Van herumgereist, sind 3000 Kilometer in drei Wochen gefahren. Intensiver kann man nicht zusammen sein.

War Ihre Gitarre mit dabei?

Nein, das wäre zu viel des Guten gewesen (lacht) . Mit dem Gepäck für unseren Sohn hatten wir ohnehin schon viel zu tragen und in dem Van war nicht so viel Platz. Da hatten wir schon gut mit unseren Koffern zu tun.

Sie treten am 2. Februar in Hannover auf und haben sogar einen besonderen Gast auf der Bühne: Fabian Riaz! Wie kam es denn dazu?

Fabian hatte ja meinen Song bei „The Voice“ gesungen und ich habe ihn überrascht, weil ich mit auf die Bühne gekommen bin. Und da hatten wir verabredet, dass er – unabhängig davon, wie weit er in der Castingshow kommt – mit mir in Hannover auftritt. Er freut sich total. Und ich mich auch (lacht).

Ihre Tour heißt „Dreamer“. Ist mit Ihrem Erfolg ein Traum wahr geworden?

Absolut. Und manchmal muss ich mich immer noch zwicken. Ich habe jahrelang dafür gearbeitet und gehofft, dass der Durchbruch kommt. Manchmal muss man einfach dranbleiben und hart dafür arbeiten. Wenn ich bedenke, dass ich vor wenigen Jahren mit Max noch in Altona Straßenmusik gemacht habe ...

Sie meinen Ihren Freund, den Musiker Max Giesinger. Er hat bereits hunderttausende Platten verkauft.

Für mich war das immer okay, ich habe mich immer sehr für ihn gefreut. Und ich habe natürlich immer gehofft, dass ich nachziehen kann. Das Gute an unserem Erfolg ist, dass er uns enger zusammengebracht hat. Wir arbeiten jetzt noch enger zusammen, sehen uns dadurch auch öfter, spielen auf Festivals zusammen. Das ist wirklich sehr schön.

Carlotta Truman tritt ja beim ESC-Vorentscheid für Deutschland an, sie stammt aus der Region. Haben Sie einen Tipp für Sie?

Uff (stöhnt). Sie soll versuchen, sich nicht so viel Druck zu machen. Das kann nämlich schnell passieren. Wichtig war es für mich, entspannt und authentisch zu bleiben. Man merkt es einem an, wenn man zu sehr versucht, sich zu verbiegen. Außerdem bringt es gar nicht das zu erzählen, was Leute hören wollen.

Wie sehr hat sich Ihr Leben verändert?

Meine Lieder werden im Radio gespielt, ich bin in vielen großen TV-Shows, werde erkannt. Sogar in Neuseeland (lacht). Da leben vielen Deutsche. Auch in Holland ist „You let me walk alone“ durch die Decke gegangen. Mein Leben ist sehr schön und ich lebe meinen Traum. Es ist der bisherige Höhepunkt meiner Karriere.

Was soll noch kommen?

Viel (lacht)! Sicher auch vieles, was noch in den Sternen steht, das Jahr ist ja noch jung. Es kommt eine neue Single, ich beim ESC-Vorentscheid und auch beim Contest in Israel dabei. Im Herbst erscheint das neue Album, ich gehe wieder auf Tour. Alles darf nicht noch nicht erzählen. Vielleicht ist das auch nur ein Bruchteil dessen, was wirklich kommt – weil ich einfach nicht weiß, was sich noch entwickelt.

Michael Schulte tritt am 2. Februar ab 20 Uhr im Musikzentrum Hannover auf . Das Konzert ist ausverkauft.

Von Mirjana Cvjetkovic

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