Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Mensch-Hannover Singt sie sich auch in Europas Herz?
Menschen Mensch-Hannover Singt sie sich auch in Europas Herz?
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:18 21.12.2015
Anzeige
Hannover

Es zeichnete sich bereits vor dem großen Finale von „The Voice of Germany“ ab: Gewinnerin Jamie-Lee Kriewitz (17) kommt an. Schon bevor sie ihren Song „Ghost“ erstmals live im Fernsehen performte, war er mit annähernd 200 000 Aufrufen ein Youtube-Hit. Seit gestern stieg die Klickzahl auf über 330 000 an. Beim Download-Service iTunes schob sich Jamie-Lees Siegersong über Nacht an „Hello“ von Mega-Star Adele (27) vorbei. Ihr Voice-Coach Smudo (47) bescheinigte der 17-jährigen Bennigserin bereits mehrfach internationales Format.

Das könnte sie im nächsten Jahr beim Eurovision Song Contest in Stockholm beweisen. Nachdem Xavier Naidoo (44) nach heftiger Kritik aus der Öffentlichkeit seine Darbietung für Deutschland beim ESC zurückzog, wird es im nächsten Jahr nun doch wieder einen Vorentscheid um die Teilnahme am großen europäischen Musikspektakel geben. Jamie-Lee ist eine heiße Kandidatin. „Ich hätte viel Lust darauf, Deutschland beim ESC zu präsentieren. Allerdings wäre der Vorentscheid wieder eine Wettbewerbssituation. Ich weiß nicht, ob ich mir das jetzt noch einmal zutraue“, sagt Jamie-Lee.

Fällt ihre Entscheidung positiv aus, hätte sie gute Chancen bei dem europaweiten TV-Event. Wie die letztmalige deutsche ESC-Siegerin Lena Meyer-Landrut (24) hat Jamie-Lee eine beliebte Casting-Show auf Pro 7 gewonnen. Wie Lena hat Jamie-Lee einen hohen Wiedererkennungswert und ist es mittlerweile gewohnt, vor einem Millionenpublikum zu singen. Und: Beide Sängerinnen kommen aus Hannover und Umland. Anders als Lena ist Jamie-Lee aber unkonventionell. Ihr Erscheinungsbild im Manga-Stil ist verspielt, nervt aber nicht. Mit ihrem schrillen Äußeren und ihrem bodenständigen Auftreten hat sie sich viele Fans gemacht und gezeigt, dass auch ein unkonventionelles Auftreten zu konventionellem Erfolg führen kann - dass vielleicht genau darin das Erfolgsgeheimnis liegt. Wieso also sollte also eine Künstlerin, die in Deutschland ankommt, nicht auch ganz Europa überzeugen?

ESC-Experte Irving Wolther ist sich sicher: „Man fährt beim ESC nie gut damit, Dinge zu machen, die die Leute schon kennen. Sicher kann man da mit Jamie-Lee punkten.“ Wichtig sei aber nicht nur eine gute Interpretin: „Es braucht auch immer den richtigen Song und die richtige Darbietung.“ Jamie-Lee setzte während „The Voice“ stets auf den ruhigen Aufritt. Die große Bühnenshow zogen andere ab. Und das beeindruckte die Zuschauer. Für Wolther ist der ESC „eine tolle Chance für einen junge Sängerin, sich einem Millionenpublikum zu präsentieren“.

Jetzt ist es an Jamie-Lee Kriewitz, ihre Karriere weiter zu planen. Der Schritt auf die ESC-Bühne ist groß, aber er wäre konsequent. Und vielleicht heißt es dann ja bald wieder: „Twelve Points go to Germany.“

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Sie hat es geschafft! Jamie-Lee Kriewitz (17) ist „The Voice of Germany“ 2015. Sie setzte sich klar mit 38,29 Prozent der Zuschauerstimmen gegen ihre Konkurrenz durch. Nach der Entscheidung Tränen der Freude bei der stimmgewaltigen Bennigserin und Jubelposen bei ihren Coaches Smudo (47) und Michi Beck (48) vom Team Fanta.

18.12.2015

Die Bennigserin Jamie-Lee Kriewitz (17) steht im Finale von „The Voice of Germany“. Heute Abend (20.15 Uhr, Pro 7) entscheidet die Stimme des Publikums. NP-Mitarbeiter Fabian Wenck hat mit der jungen Sängerin gesprochen.

17.12.2015

Planet Emily kennen viele von Stadtfesten und Festivals - jetzt will das Trio hoch hinaus. Am 5. Februar will die Band im Capitol spielen. Vor 1000 Zuhörern. Dafür ist sie bereit, viel zu geben. Vor allem Herzblut!

19.12.2015
Anzeige