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DIE KARTEN KENNEN DIE ANTWORTEN: Sylvie Kollin gibt ihren Kunden Ratschläge, allgemeine Prognosen macht sie nicht.

DIE KARTEN KENNEN DIE ANTWORTEN: Sylvie Kollin gibt ihren Kunden Ratschläge, allgemeine Prognosen macht sie nicht.© dpa

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Silvie Kollin sieht der Zukunft in die Karten

Was bringt die Zukunft? Sylvie Kollin (63) liest die Antworten in ihren Karten. Die Hannoveranerin mit den roten Haaren gibt aber auch zu, dass sie sich schon mal geirrt hat.

Hannover. Haben Sie als Wahrsagerin Ende des Jahres Hochkonjunktur?

Wahrsagerin bin ich nicht, auch keine Hellseherin, sondern Kartenlegerin.Ende des Jahres sind viele Weihnachtsfeiern, für die ich gebucht werde. Aber meine Stammkunden kommen unabhängig von Silvester.

Wer lässt sich Karten legen?

75 Prozent der Stammkunden sind Frauen. Im Alter zwischen 35 und 45 geht es meist um Trennungen und Scheidungen oder um Mobbing. Zwischen 50 und 60 Jahren ist die Frage „Kommt da noch einer?“. Die über 80-Jährigen wollen Ratschläge zum Vererben.

Unter Ihren Karten ist auch der Tod. Es besteht doch die Gefahr, mit negativen Prognosen Menschen zu verunsichern, oder?

Das sehe ich überhaupt nicht so! Die Labilen kommen gar nicht zu mir, weil sie viel zu viel Angst vor dem haben, was dabei herauskommt. Meine Kunden sind starke, selbstbewusste Menschen. Die Todeskarte bedeutet übrigens nicht, dass einer stirbt, sondern Abschluss und Neubeginn.

In Niedersachsen wird am 20. Januar gewählt. Gewinnt Ministerpräsident David McAllister (CDU) oder SPD-Herausforderer Stephan Weil?

Weil ist Merkur, ein kopfgesteuerter Mann mit Ehrgeiz und Durchhaltevermögen. Dem würde ich den Wahlsieg zutrauen. Doris Schröder-Köpf ist doppelt Merkur. Und sie ist 49 Jahre alt, sieben mal sieben, die magische Zahl. Sie glaubt nicht ans Kartenlegen, aber ich bin mir sicher: Das wird ihr Jahr.

Können Sie in Ihren Karten lesen, wie das Jahr 2013 wird?

Allgemeine Prognosen gebe ich nicht ab. Damit bin ich letztes Jahr hereingefallen. Ich hatte mich getäuscht, als ich sagte, Bundespräsident Christian Wulff tritt nicht zurück. Na ja, dafür habe ich aber schon Jahre vorher gesehen, dass Gerhard Schröder einmal Kanzler wird.


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